How to? Identität

LinkedIn-Verifizierung im persönlichen Profil

Verifizierungen bei LinkedIn sind für Unternehmensseiten und auch für Personen seit einiger Zeit ein wichtiges Thema. Zunehmend vor allem wegen vieler Fake- und auch KI-Accounts.

Der kleine Haken im Schild hinter dem Profilnamen verspricht:

°Diese Person ist echt! Wir haben das geprüft – gezeichnet: LinkedIn.°

Screenshot der LinkedIn-Profilseite von Kixka Nebraska mit Verifizierungshäkchen hinter dem Namen
Verifiziertes LinkedIn-Profil

Eine LinkedIn-Verifizierung wird inzwischen sogar auf weiteren Plattformen als offizieller Echtheits-Ausweis implementiert (z.B. Adobe / Behance) und wird sich als digitaler Standard mit „verified by LinkedIn“ vermutlich auch weiter verbreiten.

Ein Blogpost von TheLocalStack.eu zum Verifizierungsverfahren durch PERSONA löste erhebliche Diskussionen durch einen LinkedIn-Post von Recherche-Profi Brian Krebs aus, (Stand 23.2.26, 20:00 Uhr fast 3.000 Symbolreaktionen, 248 Kommentare und 675 Reposts) da auf die umfangereiche Weitergabe biometrischer und anderer Daten vor allem an US-Unternehmen aufmerksam gemacht wurde.

Mein LinkedIn-Posting ergänzte das Thema mit dem Hinweis, dass es neben Persona außerdem die Möglichkeit gibt, sich mit seiner Unternehmens-Mailadresse zu verifizieren. Nur auf diese Weise ist es mir gelungen – weil ich als Kixka Nebraska nun gar keinen für die Verifizierung mit Persona notwendigen Reisepass oder Personalausweis besitze.

Wie das nun genau geht? Dazu gibt es gute und schlechte Nachrichten

Wer Mitarbeiter:in eines Unternehmens ist, das eine aktive(!) Unternehmensseite bei LinkedIn unterhält, hat gute Karten, das „Verifizierungs-Game“ für sich zu entscheiden.

Auch aktive LinkedIn-Unternehmensseiten selbst müssen allerdings erst durch den LinkedIn-Admin verifiziert werden (dazu ist in der Regel die Unterstützung der IT-Abteilung notwendig, weil bestätigt werden muss, dass das Unternehmen die Domain der Unternehmens-Website besitzt und verwaltet). Es sind allerdings noch längst nicht alle Unternehmen dafür zugelassen – LinkedIn ist aber dabei, auch dieses Verfahren auszuweiten. Unternehmensseiten, die für die Verifizierung berechtigt sind, zeigen deren Admins die Option zum Anfordern der Verifizierung auf der Seite Einstellungen (links ganz unten!) auf dem Desktop an. 

In diesem Posting habe ich ausführlicher das „How to“ der Verifizierung von Unternehmensseiten bei LinkedIn beschreiben.

Eine verifizierte LinkedIn-Unternehmensseite wird also vorausgesetzt, um sich mit einer entsprechenden Unternehmens-Mailadresse auch in seinem persönlichen Profil verifizieren zu lassen. Die Empfehlung wäre, die in jedem Fall schon zu hinterlegen, auch wenn die Unternehmensseite noch nicht verifiziert ist. Wenn diese Vorraussetzungen alle erfüllt sind, verschickt LinkedIn sogar eine Einladung, die Verifizierung auf diesem Weg durchzuführen. Das ging bei mir sehr fix und dauerte keine fünf Minuten.

Die richtig schlechte Nachrichten gibt es für Freie und auch Soloselbständige: dieses Verfahren ist für sie bisher leider nicht möglich.

ABER: Das heisst nicht, dass Verifizierungs-Interessierte ihre biometrischen wie alle anderen Daten einer Krake wie Persona zum Fraß hinwerfen müssen. Wer auf LinkedIn regelmäßig aktiv ist, sich vernetzt, reagiert, kommentiert und ab und an auch selbst ein Posting veröffentlicht – sprich: sich menschlich verhält, der dokumentiert auch unabhängig von Daten-hungrigen Tools, dass es sich bei dem Profil um das einer realen Person handelt.

(°Wie lange noch° ist eine andere Frage…)

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