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Die ProfilAgentin

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Kixka Nebraska Coaching☉Workshops☉Vorträge rund um digitale Profile

re:publica 2015: Programmtipps der Profilagentin

Kommende Woche startet die re:publica 2015, #rp15, eine der größten Digitalkonferenzen Europas mit 6.000 erwarteten Gästen. Seit 2009 bin ich in Berlin dabei und wollte mir dieses Jahr, nach vier Jahren als Referentin und/oder Moderatorin, eine ruhige Runde als Teilnehmerin gönnen:

Doch dann fing ich an, mich durch die 300 Stunden Programm zu buddeln: Neuen Beitrag erstellen ‹ Die ProfilAgentin — WordPress

Anblick meines Browsers nach Öffnen aller #rp15-Sessions, die mich interessieren.

Schnell war klar, dass sich trotz aller Unübersichtlichkeit wieder einige ganz besondere Perlen im Programm finden lassen. Für mich habe ich drei Schwerpunkte heraus gesiebt: Einen großen Teil zum digitalen Selbst, Death and Afterlife und das Law Lab. Außerdem habe ich zum Schluss noch drei Extratipps. Ein bisschen beunruhigend ist, dass erst zwei Drittel des Programms online sind, mein Kalender jetzt schon voll ist und vermutlich noch einige Verschiebungen von Zeiten und Orten zu erwarten sind. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass auch auf meiner 7. re:publica einige der besten Momente sicher wieder auf dem Hof zwischendurch, davor oder danach stattfinden werden…

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -12:15 bis 13:15 Uhr

Sketchnotes für Einsteiger

Ein sehr guter Einstieg: Anna Lena Schiller, Ralph Appelt und Britta Ullrich sind die Köpfe hinter vizthink. In der dritten Ausgabe des Sketchnote-Workshops vermitteln sie in kürzester Zeit Grundlagen für eigene Zeichnungen, so dass ihr Workshop der ideale Startpunkt für alle re:publica-Besucher ist, um hinterher in Vorträgen und Sessions mit eigenen Sketchnotes loszulegen.

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -16:00 bis 17:00 Uhr

How safe is the veil?

Anonymity and identity in online reporting

Anonymität kann sowohl als Schutz im Netz notwendig sein, in anderen Kontexten allerdings auch schädigende Effekte haben, wenn dadurch die eigene Glaubwürdigkeit zerstört wird. Die Relevanz von Online-Identität und Anonymität für Journalisten und AktivistInnen ist das Thema dieser Session. In Abwägung der unterschiedlichen Kontexte wird versucht, einige Guidelines zu entwickeln, die hilfreich für den individuellen Entscheidungsprozess sein können.   

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -17:15 bis 17:45 Uhr

Illusion Liebe: Online Dating als Job

Sehr spannend, so eine Art dunkle Sorte Profilprofis: Internet-Kontaktmarkt SchreiberInnen (IKM) werden von Online-Dating-Portalen bezahlt, um mit gefälschten Profilen zahlende Kunden anzulocken und bei Laune halten. Auf der re:publica wird Michelle Apate einen Einblick hinter die Kulissen der Online-Dating Branche geben und von ihrer Erfahrung als IKM berichten. Es geht um das Stehlen, Kopieren und Spiegeln von realen Identitäten und es geht um das Spielen und Ausnutzen anderer Menschen und ihrer Gefühle.  

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -17:15 bis 17:45 Uhr

Das Bild im medialen Wandel –

Das „öffentliche Politische“ und „künstliche Private“

Markeike Foeckings Sessionankündigung liest sich etwas schwurbelig, aber das könnte interessant werden: „Die Digitalisierung der Photographie und Plattformen, die eine bildliche Kommunikation ermöglichen, haben nicht nur die technische Produktion der Bilder verändert, sondern auch die Akzeptanz des Spannungsverhältnisses von Nutzung und Benutzung verschoben, und dadurch ihre Wirkweise. Inwieweit haben sich dadurch auch die Bilder der Menschen verändert und verschieben sich die Bilder dessen, wie eine Gesellschaft zukünftig mit Bildern umgehen wird ? Ist die Frage, was „wirklich“ oder „real“, was „privat“ und was „öffentlich“ ist tatsächlich eine überholte Fragestellung ?“  

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -19:45 bis 20:15 Uhr

Cyber,Cyber. Orientierungslos im Neuland

Anna Biselli schreibt bei Netzpolitik.org und hat sich vorgenommen, in diesem Talk auf unterhaltsame Weise netzpolitische Floskeln und Neologismen deutscher sowie europäischer Politik zu demaskieren. Gezeigt werden, warum der vorrangige Wortgebrauch von „Cyber“ lieber da bleiben sollte, wo er hingehört: In Science Fiction und Popkultur.  

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -10:30 bis 11:00 Uhr

Vom Sinn und Unsinn des Datenschutzes –

Ein Workshop für praktikablen Datenschutz im Internet 

Hier geht es darum, wie wir mit dem Thema Datenschutz umgehen und es gibt Tipps, wie aus Nutzerperspektive Probleme ganz praktisch vermieden werden können: „Social Plugins, Analytics, Kommentarfunktionen, Landkarten, Werbebanner, Gästebücher, Besucherzähler… Alles Funktionen, die unsere Webangebote aus dem Web 1.0 in eine interaktive und kommunikative Umgebung gehoben haben. Zugleich ist fast jedes Feature datenschutzrechtlich ein rotes Tuch für Aufsichtsbehörden. Deshalb aber auf Features verzichten? Nein! Es anders zu machen, bedeutet nicht, dass wir uns „neben dem Gesetz“ bewegen müssen, wenn wir zeitgemäß im Internet auftreten wollen. Es bedeutet, dass wir unsere Kommunikation, die Gestaltung unserer Blogs, Apps und Webangebote am Nutzer und dessen Bedürfnissen ausrichten müssen. Die Stimme der Nutzer lehrt uns nämlich, welcher Datenschutz Sinn macht und welcher unsinnig ist.“   

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -16:15 bis 16:45 Uhr

Die Distinktion der Daten –

Wie der digitale Habitus das Netz prägt

Sehr schön auch diese soziologisch fundierte Session, die sich explizit an Nicht-Soziologen wendet – unser sozialer Status und wie wir ihn mit unseren Postings manifestieren: „Die feinen Unterschiede sozialer Stellung lassen sich auch täglich im Netz beobachten. Von #Tatort zu Candy Crush, von der Auswahl unserer Instagrambilder zu den rebloggten Posts auf Tumblr – täglich signalisieren wir aufs Neue unseren (gewünschten) Status und was uns wichtig ist. Was sich daraus über uns lernen lässt und wie so das Netz geformt wird, wird in dieser Session an allerlei Beispielen erklärt. Dabei wird einleitend kurz der Habitusbegriff erklärt, und was mit Distinktion gemeint ist. Dann wird versucht, an verschiedenen  Beispielen aufzuzeigen, wo wir online Status signalisieren und was für Schlüsse daraus gezogen werden sollten.“   

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -13:45 bis 14:45 Uhr

Wie privat ist zu privat? –

Die tägliche Entscheidung eines Familien-Bloggers

Vier Familienbloggerinnen diskutieren ihre unterschiedlichen Haltungen zur Privatsphäre: „Einige schreiben anonym, zeigen sich, aber keine Fotos ihrer Kinder, auf anderen Blogs wird ein offener Umgang gepflegt. Wo fängt das Private an? Welche Themen haben im Netz nichts zu suchen? Gibt es überhaupt ein Zu-Privat? … Was für den Einen völlig unprivat ist und durchaus ins Netz gehört, stößt beim Anderen auf Unverständnis. Die Beziehung zum Mann, Familienfotos, Geburtsberichte, Krankheiten der Kinder – ein No-Go oder völlig normale Themen im Familienleben? Viele Blogs, viele Ansichten, viele Erfahrungen.“  

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -19:15 bis 19:45 Uhr

Lasst uns goldig sein!

Lebens- und produktionstechnische Hinweise zur Bewegungsfigur der kleinen und kleinsten Formen

Erst in den Monaten nach der letzten re:publica ist Stephan Porombka, kreativ-subversiver Kulturwissenschaftler aus Berlin, sehr unterhaltsam auf meinem Radar aufgetaucht. So diffus sich seine Session-Ankündigung liest, so klar ist für mich, dass es Highlight sein wird: „Goldigkeit meint genau diesen Moment, in dem Dinge und Gesten ganz kurz zu leuchten beginnen, weil sie diese Energie abgeben. Klingt esoterisch. Ist aber das Gegenteil. Man hat es hier mit einem ganz konkreten Phänomen zu tun. Gezeigt wird, wie sich dieses Leuchten erzeugen lässt und wozu es sich einsetzen lässt. Entwickelt werden daraus ein paar Hinweise, die nicht die Verwerfungen der Netzkultur glätten, aber immerhin Vorschläge machen, wie man auf produktive Weise Gegenwart beobachten und durch kleine Gesten beeinflussen kann.“  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -10:30 bis 11:00 Uhr

One account for everything, meet your profile

Google und warum es keine so gute Idee ist, ein Profil für alles zu nutzen: So normal es für uns geworden ist unser ganzes Leben online zu regeln (wobei jede einzelne Aktion unschuldig aussieht) so selbstverständlich ist es für undurchsichtige „Databroker“-Firmen, Geld aus unseren Aktionen gewinnen. Diese Session verspricht nicht nur, uns auf eine visuelle Reise mitzunehmen, die den Zusammenhang zwischen der Daten-Industrie und unserer Privatsphäre aufzeigt, sondern auch alternative Strategien aufzuzeigen, die die Abhängigkeit von Google verringern könnten.  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -12:30 bis 13:30 Uhr

Fremd gehen immer nur die anderen –

Liebe und Beziehung in Zeiten der Digitalität

Journelle hat schon in den letzten beiden Jahren ganz erstklassige Talks auf der re:publica gegeben. In diesem Jahr geht es ihr um Beziehungen, Alleinsein und alles dazwischen, was heute öffentlicher denn je ist: Beziehungszustände sind für viele Menschen Teil der digitalen Selbstdarstellung. Ok, es geht eigentlich um neue Rollen- und Beziehungsmodelle :)  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -16:45 bis 17:15 Uhr

Who is more real: me or my digital profile?

In immer mehr Zusammenhängen werden Menschen auf ihre digitalen Profile reduziert. In diesem Talk geht es um die daraus entstehenden Konsequenzen im Privaten wie im Geschäftlichen. Außerdem geht es um die philosophische Perspektive: Wer ist realer für die Gesellschaft: Ich oder mein digitales Profil?  

 

SPECIAL: Death & Afterlife

Der Tod kommt gleich drei Mal: Einmal Analog und zweimal digital:

Dienstag, 5. Mai 2015 -18:30 bis 19:30 Uhr

DIY Death and Funeral

Sicherlich eine der ungewöhnlichsten Sessions: Das Zurückerobern der analogen Beerdigung – Die Re.Designing Death Bewegung, ein Team aus Forschern, Designern und Bestattern, hat sich vorgenommen, eine „sparkling and empowering workshop session“ zu geben, in der sie ihr weitreichendes Wissen zu Tod und Beerdigung weitergeben, sie versprechen das ganz ohne schwermütige Seidenblumen und altmodische Särge.  

Mittwoch, 6. Mai 2015 -18:45 bis 19:15 Uhr

How to die on the Internet – A Manual

Hier geht es um den digitalen Tod – Basierend auf der alten dunklen europäischen Tradition, den Tod als Kulturform, Philosophie und Technologie zu erforschen. Es geht um die Formen, Formate und Geschichten des Online-Sterbens. „Dying on internet is easy, it does not mean is always fun, however it might be funny.“ 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -19:15 bis 19:45 Uhr

Digital Afterlife and digital legacy

… und nochmals der digitale Tod: Agnieszka Walorska fragt danach, was mit unserem digitalen Nachlass passiert. So richtig glauben kann ich es noch nicht, dass 1/3 aller Facebook-Accounts inzwischen verstorbenen Nutzern gehören sollen, bei steigender Tendenz. Über 10.000 Facebook-User sterben täglich – und das ist nicht die einzige relevante Plattform. Der Tod ist online längst angekommen, doch es ist immer noch unklar, wie wir online mit dem analogen Tod umgehen.

 

SPECIAL: LAW LAB 2015

So naheliegend, dass es unfassbar erscheint, dass es erst in diesem Jahr dazu kommt:  Auf der re:publica gibt in diesem Jahr zum ersten Mal das Law Lab: In acht Sessions und Workshops geben erfahrene Juristinnen und Juristen eine Einführung in die wichtigsten rechtlichen Aspekte im Internet – sicher mit der ein oder anderen kuriosen Geschichte. Diese drei Sessions werde ich versuchen, auf jeden Fall wahrzunehmen:

Dienstag, 5. Mai 2015 -13:30 bis 14:00 Uhr

Fotorecht – Knipsen und Teilen erlaubt?

Fotografie im Alltag und im gewerblichen Zusammenhang

Mittwoch, 6. Mai 2015 -10:00 bis 10:30 Uhr

Wer bist du denn eigentlich? Ein Update zur Impressumspflicht

Man soll es ja alles googlen können, aber hier gibt es alle Antworten schön komprimiert: Was genau muss ich im Impressum eigentlich angeben? Welche Ausnahmen gibt es? Wie bitteschön soll ich bei Twitter ein Impressum einbauen? Und: Was passiert, wenn ich es nicht mache?

Mittwoch, 6. Mai 2015 -17:30 bis 19:45 Uhr

Jahresrückblick Social-Media-Recht

„Wie schon in den Jahren zuvor, werden die beiden Rechtsanwälte Henning Krieg und Thorsten Feldmann auf der #rp15 im Rahmen ihres „Saisonrückblick Social-Media-Recht“ die wesentlichen juristischen Entwicklungen des vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Publikum erörtern. Leuchtturmthemen werden in diesem Jahr vermutlich Jan Böhmermann, Schleichwerbung, bloßstellende Fotografien und vielleicht auch wieder das Bullshit-Bingo sein.“

… und noch drei Spezial-Tipps zum Abschluss:

1. Lightning Talks mit den Digital Media Women #DMW

Mittwoch, 6. Mai 2015 -18:45 bis 19:45 Uhr

Wie bereits im vergangen Jahr, präsentieren die #DMW inspirierende Frauen, die von ihren aktuellen Projekten und Erfahrungen erzählen und euch daran teilhaben lassen. Im Anschluss an die Lightning Talks laden sie wieder zu ihrem Meet-up vor der re:fill Bar zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken ein.

2. Enno Park, Gründer des Cyborgs e.V. in Berlin, ist der außerhalb seiner Filterblase vermutlich unverständlichste Session-Titel eingefallen, doch alle, die sich für Künstliche Intelligenz und die Verschmelzung von Mensch und Maschine interessieren, sind hier richtig:

Vergiss Kurzweil

Donnerstag, 7. Mai 2015 -13:45 bis 14:45 Uhr

„Für Transhumanisten liegt die Zukunft klar vor uns: Künstliche Intelligenzen übernehmen die Macht und wir laden den Inhalt unseres Gehirn in die Cloud, um dort ewig weiterzuleben. Jenseits solcher netten Gedankenspiele sollten wir das Hier und Heute nicht übersehen: Die Gesellschaft ist längst durch und durch technisiert – quasi eine Cyborg-Gesellschaft. Nur wir empfinden uns überhaupt nicht als Cyborgs. Sollten wir aber.“

3. … und zwei Mal kann das Techniktagebuch live erlebt werden:

Mittwoch, 6. Mai 2015 -20:00 bis 21:00 Uhr

Wir hatten ja nix – und das haben wir mitgebracht: das kleine Technikmuseum

Donnerstag, 7. Mai 2015 -10:00 bis 11:00 Uhr

Techniktagebuch in Person (ttip) – mit Aufzeichnungsservice

Neben dieser sehr persönlichen Auswahl lohnt es sich auf jeden Fall im Programm herumzustöbern – oder auf dem Hof spontan zu sehen, wohin es Euch treibt! Viel Spaß, wir sehen uns in Berlin.

Neue Berufsbilder: „… und, was machen Sie so beruflich?“

Wibke Ladwig hatte die sehr gute Idee, eine Blogparade zu den neuen Berufen zu starten, in denen mein Umfeld und ich sehr stark vertreten sind: http://twitter.com/sinnundverstand/status/298500911800664064 Schon Sascha Lobo schreibt schrieb bis vor kurzem zur Seriösifizierung seines digitalen Auftritts in seiner Twitter-Bio, er wäre „Autor, Werber und ein paar ausgedachte Berufe habe ich auch noch.“ Die Profilagentin ist so gesehen auch ein ausgedachter Beruf. Und nicht nur weil „Social Media Experte“ schon so gut wie immer den Reputationsfaktor eines Schimpfwortes aufwies und Expertentum für mich sowieso nur etwas ist, das zugeschrieben werden kann, bin ich mit der Profilagentin sehr viel glücklicher. Die ursprüngliche Idee (mit gesicherten Domains) ist bereits 2009 entstanden, als mir klar war, dass ich ein Faible für Profile habe und sowohl das Händchen als auch den Blick dafür, Schwächen auszubügeln und die Potentiale zu stärken.

Kixka who?

 

Wie verdient die Profilagentin ihr Geld?

Ich habe mir Ende 2010 eine kleine, aber sehr feine Nische herausgesucht, wie sich inzwischen herausgestellt hat: Ich berate Menschen in allen Fragen rund um ihre digitalen Profile. Das fängt bei vollkommenen Offlinern an, denen ich das Internet und die Möglichkeiten für sie als Selbstständige erkläre. Ich stelle Xing, LinkedIn oder auch Facebook und unterschiedliche Blogsoftware vor und entwickle zusammen mit meinen Kunden deren digitalen Auftritt. Als Profilagentin helfe ich dabei, von null digitalen Fundstücken auf den erster Treffer bei Xing innerhalb der jeweiligen Berufsgruppe aufzusteigen. Am anderen Ende der Agentinnen-Aufträge stehen digital sehr versierte Menschen, die sehr verstreut in diesem Internet eine Vielzahl von Accounts eingerichtet haben und denen der Überblick ein wenig abhanden gekommen ist. Da geht es um den Blick aufs Ganze und neue Gewichtung. Ich helfe dabei, einen roten Faden zu finden und den digitalen Auftritt passgenau über alle Plattformen hinweg zu einem stimmigen Gesamtauftritt zu verweben. Hier bin selbst ich immer wieder erstaunt, was sich an Inskonsistenzen über die Zeit so aufbaut. Exemplarisch kann das genauer bei Ulrike Langer, MedialDigital, angesehen werden, die sich netter Weise ganz unerschrocken für eine Profilberatung zur Social Media Week 2013 zu Verfügung gestellt hat

 

Die drei Module der Agentin: Coaching, Workshops, Vorträge

Neben den individuellen Coachings werde ich als zertifizierte Trainerin auch für Social Media-Workshops gebucht: Die Themen reichen dabei von einzelnen Tools wie Twitter über Tumblr bis zu Social Media Newsrooms – und natürlich geht es auch immer um die Social Media Anbindung des eigenen Auftritts meiner Auftraggeber. Profilberatung für Unternehmen sozusagen.

Nach meinen Vorträgen auf der re:publica 2011 und 2012 in Berlin, der Wissenswerte in Bremen oder der Social Media Week in Hamburg kann ich mich inzwischen freuen, von Auftraggebern wie der HenriNannen-Schule für Vorträge gebucht zu werden. Identität im Netz oder Digitale Profilbildung für Journalisten sind in diesem Feld meine Themen.

Alles in allem bin ich trotz der gelegentlichen Erklärungsbedürftigkeit, die mein Jobtitel mit sich bringt sehr, sehr zufrieden mit meiner selbst gewählten Berufstätigkeit. Nicht nur weil mir die Agentinnenarbeit sehr viel Spaß macht, sondern vor allem, weil ich nach meinen Einsätzen bisher immer sehr glückliche Kunden vorfand… Falls noch Fragen offen sein sollten: Gerne!

°About Me – Identitätskonstruktion im Netz° als Artikel fürs Goethe Institut online!

Manche Dinge benötigen einfach etwas länger. Dieser Text von mir, über meinen re:publica Vortrag „About Me – Identitätskonstruktion im Netz“, gehalten im Mai 2012,wurde im Auftrag des Goethe-Instituts für das Deutsch-Chinesische Kulturnetz ist nun tatsächlich online!

Mein Denkanstoß über Online- und Offline-Identitäten ergänzt meine Vortragsfolien indem ich mit einigen Studien und diesem konkreten Fallbeispiel beleuchte, wie digitale Identität im Netz entsteht:

 

Unverwechselbar und mit hohem Wiedererkennungswert hat sich zum Beispiel Hendrik Mans positioniert. Porträt mit Bürste: Irritierend und es bleibt in Erinnerung! Kennengelernt hat die Autorin Hendrik Mans anlässlich eines Twittagessens in Hamburg: Uhrzeit und Restaurant waren gesetzt, die Teilnehmenden fanden via Twitter zueinander, um sich zum gemeinsamen Mittagessen zu verabreden. Damals posierte er mit einer nicht weniger irritierenden Schnitzelpfanne auf seinen Social-Network-Fotos. Wie ich beim Essen herausfand, ist er nicht nur ein hervorragender Schnitzelkoch, sondern hat ein ganzes Schnitzel-Universum mit über 1.600 Google-Treffern um sich herum aufgebaut, so dass die Optik einer eigenen Logik folgt. Das optische Alleinstellungsmerkmal wird auf der semantischen Ebene unterstützt und betont, so dass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Eine ungewöhnliche aber durchaus vorbildliche Strategie.

.. und Danke für das schöne Feedback!

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