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Die ProfilAgentin

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Kixka Nebraska Coaching☉Workshops☉Vorträge rund um digitale Profile

Bye bye 2016 – Hello 2017!


Was für ein Jahr! 2016 war das siebte Jahr, in dem ich als Profilagentin aktiv bin, Vorträge halte, Workshops gebe und rund um digitale Profile berate. Gesellschaftlich und politisch war dieses Jahr von schwierigen Umbrüchen gezeichnet, doch für mich als Profilagentin war es das erfolgreichste der letzten sieben Jahre.

Einige der Highlights 2016: Podiumsdiskussion beim Tagesspiegel zusammen mit Astrid Carolus und Oguz Yilmaz (Ex-Y-Titty) zum „Digital Me“, mein Snapchat-Workshop auf der re:publica #rpTEN | Mediaconvention, „How not to suck in Social Media for Musicians“ auf der Reeperbahn Festival Conference und mein Workshop zu Digitalen Profilen beim 1. Job-Symposium der BRIGITTE.

Die ProfilAgentin

… mal wieder beim NDR im Sendezentrum in der Rothenbaumchaussee  sitzen und auf ein Interview warten. #1 LIVE #playtime

Klar, mit der gewachsenen Routine bin ich bei Vorträgen längst nicht mehr so aufgeregt, wie bei meinem ersten Talk auf der re:publica 2011 – doch neben der gewonnen Erfahrung spielt noch ein weiterer Faktor – neben der stimmigen Qualität – für mich entscheidend zum dauerhaften Erfolg bei: ich werde immer wieder durch mein Netzwerk weiterempfohlen – So wie ich auch selbst empfehlenswerte Frauen und Männer immer schon als Tipp weitergegeben habe. In allererster Linie stehen für mich hier die Digital Media Women #DMW – das von mir 2010 mit gegründete Netzwerk, bundesweit inzwischen auf über 8.400 Facebook-Fans und über 8.100 Mitglieder in der #DMW-Facebook-Gruppe angewachsen. Denjenigen, die mich in diesem Jahr weiterempfohlen haben, danke ich ganz besonders!

Brigitte-Job-Symposium 2016

„Einsteigen, Aufsteigen, Umsteigen“ Mit Maren Martschenko und Ute Blindert beim BRIGITTE-Job-Symposium #DMWpower  Im Spreespeicher, Berlin

Bei meinem Workshop für das 1. BRIGITTE Job-Symposium ging es zum Beispiel auch darum, dass es immer besser ist, sich anfangs auf eine Plattform zu konzentrieren und genau kennenzulernen als auf sehr vielen Plattformen inaktuelle Daten zu hinterlassen. Oder darum, dass es beim Finden der richtigen Keywords für das eigene Business-Profil sehr hilfreich ist, sich gedanklich in die Zukunft zu wenden – sich also zu fragen: welche meiner Kenntnisse will ich zukünftig stärker anwenden – und genau darauf zu achten, über welche Kenntnisse aus meiner Vergangenheit ich zwar verfüge, die ich aber heute oder in Zukunft überhaupt nicht mehr einsetzen möchte – und die sollten in meinem Profil dann am besten auch gar nicht erst auftauchen.

SMWHH 2016

Wir haben Spaß! Djure Meinen @50hz – und ich erzählten und zeigten auf der Social Media Week Hamburg wie #Snapchat funktioniert. #smwhhsnap

Was ich tatsächlich erst in diesem Jahr richtig bewußt realisiert habe: Das selbst mein eher privat bespielter Instagram-Account positiv auf die Profilagentin zurückwirkt. Tatsächlich spiegelt sich darin ein Stück, wie ich die Welt sehe, welcher Ästhetik ich mich verpflichtet fühle. Deshalb an dieser Stelle auch gerne nochmals die Erinnerung: Ein digitales Profil ist immer mehr als die Summe seiner Einzelteile – jedes Puzzlestück spielt eine Rolle und das Gesamtbild kann eben mehr über einen Menschen aussagen als die Einzelteile für sich.

Kixka Instagram

MbH Snapchat 2016.jpg

MbH Snapchat 2016

Jahresauftakt mit Snapchat in der Agentur Mann beisst Hund

Ein sehr buntes, sehr rundes, sehr bewegtes Jahr war 2016 für mich. Für 2017 sind bis zum Mai bereits die ersten Events gebucht und verplant, es wird sehr kreativ in den kommenden Monaten!

re:publica 2015: Programmtipps der Profilagentin

Kommende Woche startet die re:publica 2015, #rp15, eine der größten Digitalkonferenzen Europas mit 6.000 erwarteten Gästen. Seit 2009 bin ich in Berlin dabei und wollte mir dieses Jahr, nach vier Jahren als Referentin und/oder Moderatorin, eine ruhige Runde als Teilnehmerin gönnen:

Doch dann fing ich an, mich durch die 300 Stunden Programm zu buddeln: Neuen Beitrag erstellen ‹ Die ProfilAgentin — WordPress

Anblick meines Browsers nach Öffnen aller #rp15-Sessions, die mich interessieren.

Schnell war klar, dass sich trotz aller Unübersichtlichkeit wieder einige ganz besondere Perlen im Programm finden lassen. Für mich habe ich drei Schwerpunkte heraus gesiebt: Einen großen Teil zum digitalen Selbst, Death and Afterlife und das Law Lab. Außerdem habe ich zum Schluss noch drei Extratipps. Ein bisschen beunruhigend ist, dass erst zwei Drittel des Programms online sind, mein Kalender jetzt schon voll ist und vermutlich noch einige Verschiebungen von Zeiten und Orten zu erwarten sind. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass auch auf meiner 7. re:publica einige der besten Momente sicher wieder auf dem Hof zwischendurch, davor oder danach stattfinden werden…

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -12:15 bis 13:15 Uhr

Sketchnotes für Einsteiger

Ein sehr guter Einstieg: Anna Lena Schiller, Ralph Appelt und Britta Ullrich sind die Köpfe hinter vizthink. In der dritten Ausgabe des Sketchnote-Workshops vermitteln sie in kürzester Zeit Grundlagen für eigene Zeichnungen, so dass ihr Workshop der ideale Startpunkt für alle re:publica-Besucher ist, um hinterher in Vorträgen und Sessions mit eigenen Sketchnotes loszulegen.

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -16:00 bis 17:00 Uhr

How safe is the veil?

Anonymity and identity in online reporting

Anonymität kann sowohl als Schutz im Netz notwendig sein, in anderen Kontexten allerdings auch schädigende Effekte haben, wenn dadurch die eigene Glaubwürdigkeit zerstört wird. Die Relevanz von Online-Identität und Anonymität für Journalisten und AktivistInnen ist das Thema dieser Session. In Abwägung der unterschiedlichen Kontexte wird versucht, einige Guidelines zu entwickeln, die hilfreich für den individuellen Entscheidungsprozess sein können.   

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -17:15 bis 17:45 Uhr

Illusion Liebe: Online Dating als Job

Sehr spannend, so eine Art dunkle Sorte Profilprofis: Internet-Kontaktmarkt SchreiberInnen (IKM) werden von Online-Dating-Portalen bezahlt, um mit gefälschten Profilen zahlende Kunden anzulocken und bei Laune halten. Auf der re:publica wird Michelle Apate einen Einblick hinter die Kulissen der Online-Dating Branche geben und von ihrer Erfahrung als IKM berichten. Es geht um das Stehlen, Kopieren und Spiegeln von realen Identitäten und es geht um das Spielen und Ausnutzen anderer Menschen und ihrer Gefühle.  

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -17:15 bis 17:45 Uhr

Das Bild im medialen Wandel –

Das „öffentliche Politische“ und „künstliche Private“

Markeike Foeckings Sessionankündigung liest sich etwas schwurbelig, aber das könnte interessant werden: „Die Digitalisierung der Photographie und Plattformen, die eine bildliche Kommunikation ermöglichen, haben nicht nur die technische Produktion der Bilder verändert, sondern auch die Akzeptanz des Spannungsverhältnisses von Nutzung und Benutzung verschoben, und dadurch ihre Wirkweise. Inwieweit haben sich dadurch auch die Bilder der Menschen verändert und verschieben sich die Bilder dessen, wie eine Gesellschaft zukünftig mit Bildern umgehen wird ? Ist die Frage, was „wirklich“ oder „real“, was „privat“ und was „öffentlich“ ist tatsächlich eine überholte Fragestellung ?“  

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -19:45 bis 20:15 Uhr

Cyber,Cyber. Orientierungslos im Neuland

Anna Biselli schreibt bei Netzpolitik.org und hat sich vorgenommen, in diesem Talk auf unterhaltsame Weise netzpolitische Floskeln und Neologismen deutscher sowie europäischer Politik zu demaskieren. Gezeigt werden, warum der vorrangige Wortgebrauch von „Cyber“ lieber da bleiben sollte, wo er hingehört: In Science Fiction und Popkultur.  

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -10:30 bis 11:00 Uhr

Vom Sinn und Unsinn des Datenschutzes –

Ein Workshop für praktikablen Datenschutz im Internet 

Hier geht es darum, wie wir mit dem Thema Datenschutz umgehen und es gibt Tipps, wie aus Nutzerperspektive Probleme ganz praktisch vermieden werden können: „Social Plugins, Analytics, Kommentarfunktionen, Landkarten, Werbebanner, Gästebücher, Besucherzähler… Alles Funktionen, die unsere Webangebote aus dem Web 1.0 in eine interaktive und kommunikative Umgebung gehoben haben. Zugleich ist fast jedes Feature datenschutzrechtlich ein rotes Tuch für Aufsichtsbehörden. Deshalb aber auf Features verzichten? Nein! Es anders zu machen, bedeutet nicht, dass wir uns „neben dem Gesetz“ bewegen müssen, wenn wir zeitgemäß im Internet auftreten wollen. Es bedeutet, dass wir unsere Kommunikation, die Gestaltung unserer Blogs, Apps und Webangebote am Nutzer und dessen Bedürfnissen ausrichten müssen. Die Stimme der Nutzer lehrt uns nämlich, welcher Datenschutz Sinn macht und welcher unsinnig ist.“   

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -16:15 bis 16:45 Uhr

Die Distinktion der Daten –

Wie der digitale Habitus das Netz prägt

Sehr schön auch diese soziologisch fundierte Session, die sich explizit an Nicht-Soziologen wendet – unser sozialer Status und wie wir ihn mit unseren Postings manifestieren: „Die feinen Unterschiede sozialer Stellung lassen sich auch täglich im Netz beobachten. Von #Tatort zu Candy Crush, von der Auswahl unserer Instagrambilder zu den rebloggten Posts auf Tumblr – täglich signalisieren wir aufs Neue unseren (gewünschten) Status und was uns wichtig ist. Was sich daraus über uns lernen lässt und wie so das Netz geformt wird, wird in dieser Session an allerlei Beispielen erklärt. Dabei wird einleitend kurz der Habitusbegriff erklärt, und was mit Distinktion gemeint ist. Dann wird versucht, an verschiedenen  Beispielen aufzuzeigen, wo wir online Status signalisieren und was für Schlüsse daraus gezogen werden sollten.“   

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -13:45 bis 14:45 Uhr

Wie privat ist zu privat? –

Die tägliche Entscheidung eines Familien-Bloggers

Vier Familienbloggerinnen diskutieren ihre unterschiedlichen Haltungen zur Privatsphäre: „Einige schreiben anonym, zeigen sich, aber keine Fotos ihrer Kinder, auf anderen Blogs wird ein offener Umgang gepflegt. Wo fängt das Private an? Welche Themen haben im Netz nichts zu suchen? Gibt es überhaupt ein Zu-Privat? … Was für den Einen völlig unprivat ist und durchaus ins Netz gehört, stößt beim Anderen auf Unverständnis. Die Beziehung zum Mann, Familienfotos, Geburtsberichte, Krankheiten der Kinder – ein No-Go oder völlig normale Themen im Familienleben? Viele Blogs, viele Ansichten, viele Erfahrungen.“  

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -19:15 bis 19:45 Uhr

Lasst uns goldig sein!

Lebens- und produktionstechnische Hinweise zur Bewegungsfigur der kleinen und kleinsten Formen

Erst in den Monaten nach der letzten re:publica ist Stephan Porombka, kreativ-subversiver Kulturwissenschaftler aus Berlin, sehr unterhaltsam auf meinem Radar aufgetaucht. So diffus sich seine Session-Ankündigung liest, so klar ist für mich, dass es Highlight sein wird: „Goldigkeit meint genau diesen Moment, in dem Dinge und Gesten ganz kurz zu leuchten beginnen, weil sie diese Energie abgeben. Klingt esoterisch. Ist aber das Gegenteil. Man hat es hier mit einem ganz konkreten Phänomen zu tun. Gezeigt wird, wie sich dieses Leuchten erzeugen lässt und wozu es sich einsetzen lässt. Entwickelt werden daraus ein paar Hinweise, die nicht die Verwerfungen der Netzkultur glätten, aber immerhin Vorschläge machen, wie man auf produktive Weise Gegenwart beobachten und durch kleine Gesten beeinflussen kann.“  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -10:30 bis 11:00 Uhr

One account for everything, meet your profile

Google und warum es keine so gute Idee ist, ein Profil für alles zu nutzen: So normal es für uns geworden ist unser ganzes Leben online zu regeln (wobei jede einzelne Aktion unschuldig aussieht) so selbstverständlich ist es für undurchsichtige „Databroker“-Firmen, Geld aus unseren Aktionen gewinnen. Diese Session verspricht nicht nur, uns auf eine visuelle Reise mitzunehmen, die den Zusammenhang zwischen der Daten-Industrie und unserer Privatsphäre aufzeigt, sondern auch alternative Strategien aufzuzeigen, die die Abhängigkeit von Google verringern könnten.  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -12:30 bis 13:30 Uhr

Fremd gehen immer nur die anderen –

Liebe und Beziehung in Zeiten der Digitalität

Journelle hat schon in den letzten beiden Jahren ganz erstklassige Talks auf der re:publica gegeben. In diesem Jahr geht es ihr um Beziehungen, Alleinsein und alles dazwischen, was heute öffentlicher denn je ist: Beziehungszustände sind für viele Menschen Teil der digitalen Selbstdarstellung. Ok, es geht eigentlich um neue Rollen- und Beziehungsmodelle :)  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -16:45 bis 17:15 Uhr

Who is more real: me or my digital profile?

In immer mehr Zusammenhängen werden Menschen auf ihre digitalen Profile reduziert. In diesem Talk geht es um die daraus entstehenden Konsequenzen im Privaten wie im Geschäftlichen. Außerdem geht es um die philosophische Perspektive: Wer ist realer für die Gesellschaft: Ich oder mein digitales Profil?  

 

SPECIAL: Death & Afterlife

Der Tod kommt gleich drei Mal: Einmal Analog und zweimal digital:

Dienstag, 5. Mai 2015 -18:30 bis 19:30 Uhr

DIY Death and Funeral

Sicherlich eine der ungewöhnlichsten Sessions: Das Zurückerobern der analogen Beerdigung – Die Re.Designing Death Bewegung, ein Team aus Forschern, Designern und Bestattern, hat sich vorgenommen, eine „sparkling and empowering workshop session“ zu geben, in der sie ihr weitreichendes Wissen zu Tod und Beerdigung weitergeben, sie versprechen das ganz ohne schwermütige Seidenblumen und altmodische Särge.  

Mittwoch, 6. Mai 2015 -18:45 bis 19:15 Uhr

How to die on the Internet – A Manual

Hier geht es um den digitalen Tod – Basierend auf der alten dunklen europäischen Tradition, den Tod als Kulturform, Philosophie und Technologie zu erforschen. Es geht um die Formen, Formate und Geschichten des Online-Sterbens. „Dying on internet is easy, it does not mean is always fun, however it might be funny.“ 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -19:15 bis 19:45 Uhr

Digital Afterlife and digital legacy

… und nochmals der digitale Tod: Agnieszka Walorska fragt danach, was mit unserem digitalen Nachlass passiert. So richtig glauben kann ich es noch nicht, dass 1/3 aller Facebook-Accounts inzwischen verstorbenen Nutzern gehören sollen, bei steigender Tendenz. Über 10.000 Facebook-User sterben täglich – und das ist nicht die einzige relevante Plattform. Der Tod ist online längst angekommen, doch es ist immer noch unklar, wie wir online mit dem analogen Tod umgehen.

 

SPECIAL: LAW LAB 2015

So naheliegend, dass es unfassbar erscheint, dass es erst in diesem Jahr dazu kommt:  Auf der re:publica gibt in diesem Jahr zum ersten Mal das Law Lab: In acht Sessions und Workshops geben erfahrene Juristinnen und Juristen eine Einführung in die wichtigsten rechtlichen Aspekte im Internet – sicher mit der ein oder anderen kuriosen Geschichte. Diese drei Sessions werde ich versuchen, auf jeden Fall wahrzunehmen:

Dienstag, 5. Mai 2015 -13:30 bis 14:00 Uhr

Fotorecht – Knipsen und Teilen erlaubt?

Fotografie im Alltag und im gewerblichen Zusammenhang

Mittwoch, 6. Mai 2015 -10:00 bis 10:30 Uhr

Wer bist du denn eigentlich? Ein Update zur Impressumspflicht

Man soll es ja alles googlen können, aber hier gibt es alle Antworten schön komprimiert: Was genau muss ich im Impressum eigentlich angeben? Welche Ausnahmen gibt es? Wie bitteschön soll ich bei Twitter ein Impressum einbauen? Und: Was passiert, wenn ich es nicht mache?

Mittwoch, 6. Mai 2015 -17:30 bis 19:45 Uhr

Jahresrückblick Social-Media-Recht

„Wie schon in den Jahren zuvor, werden die beiden Rechtsanwälte Henning Krieg und Thorsten Feldmann auf der #rp15 im Rahmen ihres „Saisonrückblick Social-Media-Recht“ die wesentlichen juristischen Entwicklungen des vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Publikum erörtern. Leuchtturmthemen werden in diesem Jahr vermutlich Jan Böhmermann, Schleichwerbung, bloßstellende Fotografien und vielleicht auch wieder das Bullshit-Bingo sein.“

… und noch drei Spezial-Tipps zum Abschluss:

1. Lightning Talks mit den Digital Media Women #DMW

Mittwoch, 6. Mai 2015 -18:45 bis 19:45 Uhr

Wie bereits im vergangen Jahr, präsentieren die #DMW inspirierende Frauen, die von ihren aktuellen Projekten und Erfahrungen erzählen und euch daran teilhaben lassen. Im Anschluss an die Lightning Talks laden sie wieder zu ihrem Meet-up vor der re:fill Bar zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken ein.

2. Enno Park, Gründer des Cyborgs e.V. in Berlin, ist der außerhalb seiner Filterblase vermutlich unverständlichste Session-Titel eingefallen, doch alle, die sich für Künstliche Intelligenz und die Verschmelzung von Mensch und Maschine interessieren, sind hier richtig:

Vergiss Kurzweil

Donnerstag, 7. Mai 2015 -13:45 bis 14:45 Uhr

„Für Transhumanisten liegt die Zukunft klar vor uns: Künstliche Intelligenzen übernehmen die Macht und wir laden den Inhalt unseres Gehirn in die Cloud, um dort ewig weiterzuleben. Jenseits solcher netten Gedankenspiele sollten wir das Hier und Heute nicht übersehen: Die Gesellschaft ist längst durch und durch technisiert – quasi eine Cyborg-Gesellschaft. Nur wir empfinden uns überhaupt nicht als Cyborgs. Sollten wir aber.“

3. … und zwei Mal kann das Techniktagebuch live erlebt werden:

Mittwoch, 6. Mai 2015 -20:00 bis 21:00 Uhr

Wir hatten ja nix – und das haben wir mitgebracht: das kleine Technikmuseum

Donnerstag, 7. Mai 2015 -10:00 bis 11:00 Uhr

Techniktagebuch in Person (ttip) – mit Aufzeichnungsservice

Neben dieser sehr persönlichen Auswahl lohnt es sich auf jeden Fall im Programm herumzustöbern – oder auf dem Hof spontan zu sehen, wohin es Euch treibt! Viel Spaß, wir sehen uns in Berlin.

Ephemere Profile & flüchtige Accounts – Der Talk der Profilagentin auf der re:publica 2014

Das dritte Mal re:publica für mich aus der Bühnenperspektive, diesmal wurde ich mit dem Thema „Catch me if you can – Ephemere Profile und flüchtige Accounts“ eingeladen und konnte auf Stage 5 sprechen.

Ein kleines Storify habe ich hier zusammengestellt.

Die Slides dazu:

Slides: Profilagentin – Ephemere Profile & Flüchtige Accounts #rp14 from Kixka Nebraska und hier die Ton-Spur, die YouTube-Aufzeichnung nach dem Klick aufs Bild:

Die Profilagentin auf der #rp14 über ephemere Profile und flüchtige Accounts

 

Ein sehr poetischer Moment trat in Minute 25 ein, als ein Wolkenbruch durch die geöffneten Dachluken zu Regen im vollen Saal führte, der durch die Projektion des Beamers besonders für mich von der Bühne aus selbst wie eine ephemere Inszenierung wirkte. Oder wie Moderator Jens Best sagte: „Die Duschen befinden sich in jeder 4. Reihe“

Herzlichen Dank an alle, insbesondere für die Snapschats, die ich anschließend an @Kixka erhielt!

About me – Die digitale Fassade // Identitätskonstruktion im Netz auf der #rp12

2. Mai 2012, 14:00 Uhr: Sitzplätze gab es für 300 Menschen, von der ausgeleuchteten Bühne aus sah ich leider nur schwarz – aber es war zu erkennen, das die „Stage 3“ der re:publica bis an die Wände knallvoll war.

Mein umwerfend großartiges Publikum ging auch in diesem Jahr ausgesprochen geduldig mit Anfangs-Technikgefrickel am Mikrofon und mit meiner Einstiegsnervösität um (wow, Ihr wart so viele !!!).

Und ich möchte mich ganz besonders bei den ProgrammplanerInnen der re:publica bedanken, dass ich in diesem Jahr nicht wieder vor das Abschlusspanel platziert wurde sondern um 14:00 Uhr am ersten Tag mit meinem Werk auf die Bühne durfte. Anschliessend konnte ich erleichtert, beflügelt und glücklich eine sehr, sehr entspannte Konferenz besuchen, der der Umzug an die neue Location genauso wie der zentrale Hof als Dreh- und Angelpunkt richtig gut getan hat!

Die Slides zum Vortrag: About me – die digitale Fassade

Eine Aufzeichnung gibt es meines Wissens nicht, aber Hamburger haben am kommenden Montag um 18:15 Uhr in der HafenCity Uni die Möglichkeit, sich den leicht erweiterten Vortrag als Gast anzusehen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Ablauf als Keynote sieht im Original etwas anders aus; die bei Slideshare hochgeladene PDF ist eine komprimierte Version mit den Verlinkungen zu allen Quellen und den gesamten Sprecherinnennotizen  – die, wie ich nach zwei Dritteln auf der Bühne bemerkte, auch für mich auf dem Rechner gar nicht sichtbar waren. Egal, es ist ja auch so ganz rund gelaufen, enjoy!

(Mit Bonustrack…)

 

Nervös, aber oho“ so formuliert es Felix Schwenzel

Für mich als Dokumentation habe ich bei Storify die Tweets zum Vortrag, die Blogposts und Presse zusammengestellt. Ich war von dem zahlreichen Echo tatsächlich überwältigt! Ein großes Merci an alle, die die Session in ihren Blogposts und Tweets erwähnt haben! Falls ich etwas bei Storify übersehen haben sollte, freue ich mich über einen Hinweis, um die Sammlung zu ergänzen!

Der Artikel zum Vortrag ist in Planung, wird aber noch etwas auf sich warten lassen müssen…

Außerdem, aus Gründen, noch ein ganz, ganz großes Dankeschön an @Kassanja!

made im vodafone piktomat auf der re:publica 2012

# About me — Die digitale Fassade # Identitätskonstruktion im Netz

Yes! Auch dieses Jahr habe ich das große Vergnügen und die Ehre, auf der re:publica als Sprecherin auftreten zu können!

Mein Thema wird die digitale Identitätskonstruktion sein.

About me - Die digitale Fassade - rp12 Vortrag von Profilagentin Kixka Nebraska

Es fängt mit der Auswahl des Profilfotos an, steigert sich beim “Liken”, “Sharen” und Kommentieren und hört bei ausgefeilten Blogposts nicht auf: Digitale Identität entwickelt sich spielerisch oder kann gezielt strategisch aufgebaut werden. Doch wie sieht es jenseits des “Impression Managements” und des Schnittmusterbogens für die Schere im Kopf a.k.a. soziale Erwünschtheit aus? Digitale Akteure bewegen sich zwischen den Do’s und Dont’s des Online-Reputationsmanagements und den Freiheiten der Post-Privacy Bewegung, die davon ausgeht, dass es keine Privatsphäre mehr gibt. Was passiert in der Zwischenzeit mit der viel beschworenen Authentizität? Kann sie im Umfeld omnipräsenter Selbstdarstellung mehr sein als eine Phrase?

Dieser Vortrag versteht sich als Denkanstoß und skizziert neue Optionen und Strategien, sich individuell im Netz zu zeigen und zu bewegen.

Da ich dieses Jahr nur am Mittwoch und Donnerstag auf der re:publica sein werde, wird der Vortrag am 2. oder 3. Mai stattfinden. Stay tuned – Ich freue mich auf Berlin!

Mein Vortrag I C O N S auf der re:publica 2011 – Die Nachlese!

Das Publikum war großartig und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war eine sehr beeindruckende Erfahrung, vor über 350 bis 400 Menschen eine dreiviertel Stunde lang zu sprechen – und dabei auch noch soviel Spaß zu haben (ok, nachdem ich mich etwas warm geredet habe :) Ganz besonders gefreut hat mich das großartige Feedback- sowohl die Tweets, die parallel zum Vortrag getwittert wurden als auch die Blogposts, die auf meine Profilbildanalyse eingehen. Ich bin immer noch sehr angetan, vielen Dank dafür!

Außerdem meine komprimierten Slides, in der Live-Variante sind es 160, die ich für die Klickbarkeit ein wenig komprimiert habe. Der dramaturgische Ablauf ist deshalb nicht mit dem Vortrag in der Kalkscheune vergleichbar- aber die Slides geben sicher einen ganz guten Eindruck von den Ideen, die mich zu dem Thema beschäftigt haben:

Das dritte, was ich an dieser Stelle veröffentlichen möchte, ist mein Weg zum und durch den Vortrag – gesammelt seit Ende Januar mit Storify, einem Tool, mit dem ich schon länger gerne arbeite und mit dem ich z.B. meine Referenzen als ProfilAgentin kontinuierlich weiter sammle. (Bis zum Ende einfach ganz unten „load more“ klicken, das passiert ungefähr drei bis vier mal…)
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Mein Vortrag auf der re:publica 2011

// ICONS // Eine ikonografische Profilbildanalyse der deutschen Digital-Szene

Die fünfte re:publica in Berlin findet vom 13. bis 15. April 2011 statt. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr als Speakerin dabei sein zu können:  Am Freitag, den  15.4.2011 um 17:00 Uhr im Blauen Saal Großen Saal (Den aktuellen Stand am besten hier checken) in der Kalkscheune.

Die Idee ist ein tendenziell feuilletonistischer Vortrag über die Profilbilder einiger exemplarischer „Heldinnen und Helden“ der Digital-Bewegung; der deutschen Blog- und Twitter-Szene. Die Wertschätzung bei Twitter in Form von Favsternchen, Retweets und Followern richtet sich nicht auf das Bild, sondern auf die „hinter“ dem Bild präsentierte und präsente Wahrheit.

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Die Profilagentin ist Mitgründerin der Digital Media Women

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