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Die ProfilAgentin

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Kixka Nebraska Coaching☉Workshops☉Vorträge rund um digitale Profile

Die Profilagentin mit Vortrag und Workshop auf der Social Media Week Hamburg

Was für eine Woche! Über 160 Themen wurde auf der zweiten Social Media Week in Hamburg angeboten und ich war gleich zweimal dabei: Mit meinem Vortrag an der Uni Hamburg, „Profile für Profis“ habe ich am Beispiel der Social Media-Accounts der digital sehr aktiven Journalistin Ulrike Langer, MedialDigital, sowohl klassische Profil-Fallen als auch unbekanntere Bugs der Plattformen zeigen können.

Profilagentin Kixka Nebraska auf der #smwhh

Foto: @neverevertown Claudia Taubenrauch

Die dreiviertel Stunde war voll gepackt, die Folien umfassen fast 90 Seiten – umso mehr freute ich mich, dass zum Schluß noch Zeit für Fragen blieb. Dabei ist das Beste passiert, was ich mir als Vortragende vorstellen kann:

Eine Frage aus dem Publikum lässt mich über den Sinn meiner Arbeit nachdenken

Gefragt wurde, ob Ulrike Langer denn auch irgendetwas richtig gemacht habe. Das löste einen ganz kurzen Moment der Sprachlosigkeit bei mir aus (ok, ich war sehr gründlich in meiner Analyse, aber mit dem Publikums-Eindruck, sie habe nicht soviel mit ihren Profilen richtig gemacht, rechnete ich nun ganz bestimmt nicht) Natürlich hat sie ausgesprochen viel richtig gemacht, angefangen bei der lesbaren LinkedIn-URL bis hin zu dem großartigen neuen Facebook-Coverfoto ihrer Medial-Digital-Seite.

Doch das allerwichtigste macht Ulrike Langer mit Sicherheit richtig: Mehr als 8.000 Follower bei Twitter,  mehr als 4.000 mal bei Google+ gecircelt, mehr als 60.000 Abrufe ihrer Präsentationen bei Slideshare und eine Facebookseite mit über 1.600 Fans, das hat vor allem einen Grund: Sehr guten Content, den sie liefert. Sie greift seit Jahren gute Themen auf und bietet ihren Followern und Lesern ganz klaren Mehrwert und hat sich als Expertin zu ihren Themen positioniert.

Das ganze würde eventuell auch funktionieren, wenn sie ihre Profile in den jeweiligen Default-Zuständen lassen würde, also so, wie sie nach dem Bestätigen der Accounts aussehen.

Und hier sehe ich den Ansatzpunkt meiner Agentinnenaktivitäten

Schicke Profile ohne Content werden in den allerseltensten Fällen Follower anziehen und schlichte Profile mit sehr gutem Content können auf ihre Weise sehr gut funktionieren – nur mit etwas Liebe zum Detail und Hingabe an den Gesamtauftritt kann der entscheidende Unterschied erzielt werden, was die Wahrnehmung der Professionalität angeht. Und das kann sich monetär durchaus bemerkbar machen. Wer sich selbst und seine Profile ernst nimmt, wird auch von anderen so wahrgenommen, die zugeschriebene Wertigkeit ist gleich eine ganz andere – vor allem wenn der Auftritt konsistent ist! Das ist zum einen meine Überzeugung und meine Motivation und zum anderen auch das Feedback, das ich von meinen Kunden und Kundinnen erhalte.

 

Die Präsentation habe ich etwas komprimiert online gestellt. Der Vortrag wurde live gestreamt, wenn auch mit Tonausfällen, die Aufzeichnung des Vortrages ist bisher leider nicht aufgetaucht.

 

Mehr Reaktionen hier

Ulrike Langers Reaktion auf meinen Vortrag

 

 Der Ausblick

Ich bin sehr gespannt, ob und was Ulrike Langer von meinen Empfehlungen umsetzen wird – das Thema habe ich etwas modifiziert bei der re:publica eingereicht. Falls mein Vortrag unter 560 eingereichten Vorschlägen ausgewählt wird, berichte ich Anfang Mai in Berlin über den neuesten Stand!

 

Zwei Tage später hieß es

First Steps mit der Profilagentin – Das eigene Tumblr-Blog

an der Akademie Digitale Wirtschaft. Mein Workshop war Teil der Kooperation der #ADWH und der Digital Media Women.

Tumblr Workshop der Profilagentin

In einer Stunde wurden direkt am Laptop eigene Blogs aufgesetzt. Die Technik war auch hier ein limitierender (Zeit-)Faktor, doch meine drei Einsteiger-Übungen konnten dann doch noch direkt von allen Teilnehmenden umgesetzt werden. Mir war bei diesem Workshop wichtig, die vier Ebenen eines Tumblr-Blogs verständlich zu machen:

Ich sehe das analog zu den vier Traum-Ebenen bei Inception

Von der im Web von außen sichtbaren Tumblr-Webseite, dem Frontend, über das Dashboard, der Account-Ebene bis hin zum Fine-Tuning auf der Customize-Ebene erklärte ich die Architektur, die von der Oberfläche zur Tiefe hin immer unübersichtlicher wird, so wie die Träume immer undurchsichtiger werden. Außerdem bin ich ausführlicher auf die Unterschiede der Tumblr-Haupt- und Nebenblogs eingegangen und habe best Practice Tumblr-Blogs vorgestellt.

Die Profilagentin erklärt das tumblr dashboard

Foto: Carolyn Moyé

Auch hier gab es sehr schönes Feedback, Seminar-Folien in dem Sinne gab es nicht – Als Seminarhandout habe ich ein Paßwort-geschütztes Tumblr-Blog aufgesetzt, bei Interesse genügt eine kurze E-Mail an mich!

Vielen Dank an meine Zuhörenden und an die Workshopteilnehmer, und alle, die dazu getwittert oder gebloggt haben. Mir haben beide Formate viel Spaß gemacht und ich konnte in beiden Fällen auch selber einiges lernen. Meine zweite Social Media Week Hamburg war für mich ein ausgesprochen gelungener Auftakt zu den Vorträgen und Workshops, die in diesem Jahr noch vor mir liegen, worauf ich mich jetzt schon sehr freue!

°About Me – Identitätskonstruktion im Netz° als Artikel fürs Goethe Institut online!

Manche Dinge benötigen einfach etwas länger. Dieser Text von mir, über meinen re:publica Vortrag „About Me – Identitätskonstruktion im Netz“, gehalten im Mai 2012,wurde im Auftrag des Goethe-Instituts für das Deutsch-Chinesische Kulturnetz ist nun tatsächlich online!

Mein Denkanstoß über Online- und Offline-Identitäten ergänzt meine Vortragsfolien indem ich mit einigen Studien und diesem konkreten Fallbeispiel beleuchte, wie digitale Identität im Netz entsteht:

 

Unverwechselbar und mit hohem Wiedererkennungswert hat sich zum Beispiel Hendrik Mans positioniert. Porträt mit Bürste: Irritierend und es bleibt in Erinnerung! Kennengelernt hat die Autorin Hendrik Mans anlässlich eines Twittagessens in Hamburg: Uhrzeit und Restaurant waren gesetzt, die Teilnehmenden fanden via Twitter zueinander, um sich zum gemeinsamen Mittagessen zu verabreden. Damals posierte er mit einer nicht weniger irritierenden Schnitzelpfanne auf seinen Social-Network-Fotos. Wie ich beim Essen herausfand, ist er nicht nur ein hervorragender Schnitzelkoch, sondern hat ein ganzes Schnitzel-Universum mit über 1.600 Google-Treffern um sich herum aufgebaut, so dass die Optik einer eigenen Logik folgt. Das optische Alleinstellungsmerkmal wird auf der semantischen Ebene unterstützt und betont, so dass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Eine ungewöhnliche aber durchaus vorbildliche Strategie.

.. und Danke für das schöne Feedback!

Ich bin doch Digital Native, wieso weiß ich das nicht?…

Ein Satz, der zu mir in den letzten beiden Woche gleich zweimal gesagt wurde.
Mitzwanziger, die bereits mindestens die Hälfte ihres Lebens selbstverständlich mit dem Computer umgehen.

Es ging, Überraschung, um digitale Profile.

Erstens: Eine Redakteurin von Radio Bremen, die mich für eine Sendung mit dem wunderbaren Titel Schöner Schein in der Reihe Glauben und Wissen interviewte und sich selbst als Beispiel für eine Profilberatung vorschlug. Nachdem ich einen ersten Überblick ihrer vorhandenen Profile gewonnen hatte, konnte ich gar nicht anders als zusagen: Eine traumhafte Ausgangslage für eine grundlegende Beratung und das zum genau richtigen Zeitpunkt, genial! Mehr möchte ich an dieser Stelle darüber  gar nicht verraten, auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, wieviel von der Profilberatung und dem Interview sich nun tatsächlich in der Sendung wiederfinden. Sie ist am Sonntag, 10. Juni ab 11:05 live anzuhören oder hinterher hier abrufbar.

Nachtrag: Eine sehr vielseitige Sendung, mein Part beginnt bei Minute 42:42 … und enthält eine dramaturgische Verkürzung: Natürlich würde ich nicht allen Menschen für alle Profile dasselbe Profilbild empfehlen. In ihrem Fall, als Journalistin und bezogen auf beruflich genutzte Profile, wäre das allerdings schon mein Tipp.

Der titelgebende Satz

„Ich bin doch Digital Native, wieso weiß ich das nicht?…“

fiel am Ende der Beratung: Nach einem Rundgang durch die verschiedenen Profile und Hinweise auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der Netzwerke war offensichtlich mehr als erwartet neu für meine Interviewpartnerin, obwohl durchaus Internet-affin. Doch das Eichhörnchen sitzt im Detail – in dem Fall sichtbar geworden durch meine Detailkenntnis und -Vermittlung.

Der zweite Anlass: Mein Vortrag über Profilaufbau im Social Web vor Journalismus-Studierenden in Hamburg. Schon während des Vortrages wurde viel mitgeschrieben, der Satz in der Feedback-Runde war fast wortwörtlich identisch, diesmal von männlicher Seite geäußert. Mein Schluss aus diesen beiden Begegnungen: Das Social Web wird natürlich hauptsächlich einfach so benutzt. Der vertiefende Blick in die Settings, in dem Fall gleichgültig, ob die Privacy/Privatsphäre oder die E-Mail-Notifications gemeint sind, erfolgt offensichtlich genauso selten wie früher bei Print-Produkten ein Blick ins Impressum geworfen wurde (zugegeben ein etwas seltsames Hobby von mir).

Den meisten ist schon bewusst, dass es so etwas gibt – aber wer nimmt sich tatsächlich die Zeit, die Settings im Einzelnen durchzugehen? Ich tippe auf einen Prozentsatz, der knapp über dem Wahrheitsgehalt der Checkbox „Gelesen“ bei aktualisierten iTunes-AGB liegt.

Gefreut hat mich die Reaktion in beiden Fällen –
sagt es doch, dass die ProfilAgentin aus guten Gründen im Einsatz ist …

Mein Vortrag I C O N S auf der re:publica 2011 – Die Nachlese!

Das Publikum war großartig und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war eine sehr beeindruckende Erfahrung, vor über 350 bis 400 Menschen eine dreiviertel Stunde lang zu sprechen – und dabei auch noch soviel Spaß zu haben (ok, nachdem ich mich etwas warm geredet habe :) Ganz besonders gefreut hat mich das großartige Feedback- sowohl die Tweets, die parallel zum Vortrag getwittert wurden als auch die Blogposts, die auf meine Profilbildanalyse eingehen. Ich bin immer noch sehr angetan, vielen Dank dafür!

Außerdem meine komprimierten Slides, in der Live-Variante sind es 160, die ich für die Klickbarkeit ein wenig komprimiert habe. Der dramaturgische Ablauf ist deshalb nicht mit dem Vortrag in der Kalkscheune vergleichbar- aber die Slides geben sicher einen ganz guten Eindruck von den Ideen, die mich zu dem Thema beschäftigt haben:

Das dritte, was ich an dieser Stelle veröffentlichen möchte, ist mein Weg zum und durch den Vortrag – gesammelt seit Ende Januar mit Storify, einem Tool, mit dem ich schon länger gerne arbeite und mit dem ich z.B. meine Referenzen als ProfilAgentin kontinuierlich weiter sammle. (Bis zum Ende einfach ganz unten „load more“ klicken, das passiert ungefähr drei bis vier mal…)
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Mein Vortrag auf der re:publica 2011

// ICONS // Eine ikonografische Profilbildanalyse der deutschen Digital-Szene

Die fünfte re:publica in Berlin findet vom 13. bis 15. April 2011 statt. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr als Speakerin dabei sein zu können:  Am Freitag, den  15.4.2011 um 17:00 Uhr im Blauen Saal Großen Saal (Den aktuellen Stand am besten hier checken) in der Kalkscheune.

Die Idee ist ein tendenziell feuilletonistischer Vortrag über die Profilbilder einiger exemplarischer „Heldinnen und Helden“ der Digital-Bewegung; der deutschen Blog- und Twitter-Szene. Die Wertschätzung bei Twitter in Form von Favsternchen, Retweets und Followern richtet sich nicht auf das Bild, sondern auf die „hinter“ dem Bild präsentierte und präsente Wahrheit.

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Plakative Profile – Wahlkampf in Hamburg

Am 20. Februar werden in Hamburg die Bürgerschaft und die Bezirksversammlungen neu gewählt, die letzten Wochen davor ist die Stadt komplett mit Wahlplakaten vollgestellt und zugepflastert. Als radfahrende Bürgerin sind mir in meinem Bezirk damit immer dieselben Motive und Gesichter aufgefallen, als Profilagentin bin ich immer wieder an denselben optisch irritierenden Punkten hängengeblieben.

Ein kurzer Blick auf die Plakate auf meinem Weg:

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Die Profilagentin ist Mitgründerin der Digital Media Women

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1. BRIGITTE Job-Symposium

Workshop der ProfilAgentin: Xing, Instagram und Co - Mit Social Media im Netz erfolgreich sichtbar werden