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Die ProfilAgentin

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Kixka Nebraska Coaching☉Workshops☉Vorträge rund um digitale Profile

Bye bye 2016 – Hello 2017!


Was für ein Jahr! 2016 war das siebte Jahr, in dem ich als Profilagentin aktiv bin, Vorträge halte, Workshops gebe und rund um digitale Profile berate. Gesellschaftlich und politisch war dieses Jahr von schwierigen Umbrüchen gezeichnet, doch für mich als Profilagentin war es das erfolgreichste der letzten sieben Jahre.

Einige der Highlights 2016: Podiumsdiskussion beim Tagesspiegel zusammen mit Astrid Carolus und Oguz Yilmaz (Ex-Y-Titty) zum „Digital Me“, mein Snapchat-Workshop auf der re:publica #rpTEN | Mediaconvention, „How not to suck in Social Media for Musicians“ auf der Reeperbahn Festival Conference und mein Workshop zu Digitalen Profilen beim 1. Job-Symposium der BRIGITTE.

Die ProfilAgentin

… mal wieder beim NDR im Sendezentrum in der Rothenbaumchaussee  sitzen und auf ein Interview warten. #1 LIVE #playtime

Klar, mit der gewachsenen Routine bin ich bei Vorträgen längst nicht mehr so aufgeregt, wie bei meinem ersten Talk auf der re:publica 2011 – doch neben der gewonnen Erfahrung spielt noch ein weiterer Faktor – neben der stimmigen Qualität – für mich entscheidend zum dauerhaften Erfolg bei: ich werde immer wieder durch mein Netzwerk weiterempfohlen – So wie ich auch selbst empfehlenswerte Frauen und Männer immer schon als Tipp weitergegeben habe. In allererster Linie stehen für mich hier die Digital Media Women #DMW – das von mir 2010 mit gegründete Netzwerk, bundesweit inzwischen auf über 8.400 Facebook-Fans und über 8.100 Mitglieder in der #DMW-Facebook-Gruppe angewachsen. Denjenigen, die mich in diesem Jahr weiterempfohlen haben, danke ich ganz besonders!

Brigitte-Job-Symposium 2016

„Einsteigen, Aufsteigen, Umsteigen“ Mit Maren Martschenko und Ute Blindert beim BRIGITTE-Job-Symposium #DMWpower  Im Spreespeicher, Berlin

Bei meinem Workshop für das 1. BRIGITTE Job-Symposium ging es zum Beispiel auch darum, dass es immer besser ist, sich anfangs auf eine Plattform zu konzentrieren und genau kennenzulernen als auf sehr vielen Plattformen inaktuelle Daten zu hinterlassen. Oder darum, dass es beim Finden der richtigen Keywords für das eigene Business-Profil sehr hilfreich ist, sich gedanklich in die Zukunft zu wenden – sich also zu fragen: welche meiner Kenntnisse will ich zukünftig stärker anwenden – und genau darauf zu achten, über welche Kenntnisse aus meiner Vergangenheit ich zwar verfüge, die ich aber heute oder in Zukunft überhaupt nicht mehr einsetzen möchte – und die sollten in meinem Profil dann am besten auch gar nicht erst auftauchen.

SMWHH 2016

Wir haben Spaß! Djure Meinen @50hz – und ich erzählten und zeigten auf der Social Media Week Hamburg wie #Snapchat funktioniert. #smwhhsnap

Was ich tatsächlich erst in diesem Jahr richtig bewußt realisiert habe: Das selbst mein eher privat bespielter Instagram-Account positiv auf die Profilagentin zurückwirkt. Tatsächlich spiegelt sich darin ein Stück, wie ich die Welt sehe, welcher Ästhetik ich mich verpflichtet fühle. Deshalb an dieser Stelle auch gerne nochmals die Erinnerung: Ein digitales Profil ist immer mehr als die Summe seiner Einzelteile – jedes Puzzlestück spielt eine Rolle und das Gesamtbild kann eben mehr über einen Menschen aussagen als die Einzelteile für sich.

Kixka Instagram

MbH Snapchat 2016.jpg

MbH Snapchat 2016

Jahresauftakt mit Snapchat in der Agentur Mann beisst Hund

Ein sehr buntes, sehr rundes, sehr bewegtes Jahr war 2016 für mich. Für 2017 sind bis zum Mai bereits die ersten Events gebucht und verplant, es wird sehr kreativ in den kommenden Monaten!

Der Erfolg von Snapchat – Wie sich eine App ohne Profile durchsetzt

7.10.15 > Snapcode-Update  > 20 auf Snapchat aktive Medien

Siehe Ende des Beitrags! You’ll find 20 Media-Snapcodes below! 

Snapchat wird langsam auch in Deutschland ein Thema. Nach dem Start im September 2011 hatte die App hier zunächst einen eher schwierigen Start. Auf der re:publica 2014 bin ich für meinen Vortrag über Ephemere Profile – Catch me if you can Snapchatterin geworden, aber erst in den letzten zwei Monaten konnte ich einen deutlichen Aktivitäts-Zuwachs bemerken.

Die Live-Foto und Video-Messaging-App hat nach YouTuberInnen und Modebloggerinnen nun aber auch die Journalisten erreicht: Am kommenden Mittwoch (30.9.15) findet in Hamburg ein Mediensalon zu dem Thema statt.

snapchat

Es wurde inzwischen in mehreren ausführlichen Anleitungen versucht, die vielen obskur erscheinende App nahe zu bringen. Menschen über 25 sind durchaus interessiert, kapitulieren aber mehrheitlich an der ungewohnten Usability und der Sinnfrage.  Bei Snapchat kann nicht direkt kommentiert werden, es gibt kein Feedback-System, außer dem User direkt zu schreiben: was aber auch nur möglich ist, wenn beide sich gegenseitig folgen. Es besteht auch noch keine Möglichkeit, thematische Listen anzulegen, was naheliegen würde, weil es beim Folgen vieler Accounts sehr schnell sehr unübersichtlich wird, auch weil die Nutzernamen von denen bei Twitter häufig abweichen.

Intuitiv geht mit Sicherheit anders

Trotzdem scheinen die Nutzerzahlen weltweit nicht nur bei den 13 bis 25-Jährigen steil nach oben anzusteigen. Und das, obwohl es im Moment noch vergleichsweise schwierig ist, überhaupt andere Snapchatter zu finden: Wer seine Kontakte freigibt, kann die Telefonnummern abgleichen lassen, doch es gibt keine Profile, die verlinkt werden können. Alternativ muss der Username bekannt sein – was bei Eingabe von mehreren Namen in die App durchaus etwas fummelig wird (wer es testen mag: hier die Übersicht deutschsprachiger JournalistInnen auf VOCER, auch wenn sich die Mehrheit dort eher passiv snapt).

Ronen gif Twitter

Als zweite Alternative wurde der Snapcode eingeführt, was inzwischen ein geradezu genialer Schachzug war: Technisch sehr einfach mit der Snap-Kamera einscannbar, sind insbesondere bei Twitter viele aktive Snapchat-Nutzer dazu übergegangen, ihren Snapcode als Profilbild einzusetzen:

Snapcode @CBSNews Twitter avatar

… und es scheint durchaus effektiv zu sein:

Mallory Busch auf Twitter über npr snapatar

 


Lucy Drummond auf Twitter

 

Der Snapcode findet sich an vielen Stellen im Netz –

nicht nur als Profilbild bei Twitter oder im „Snap Club“ für Snapchat-Einsteiger von Richard Gutjahr, sondern z.B. auch bei Instagram als Bildpost oder als Fake-Ortsangabe (inzwischen nicht mehr möglich)und setzt sich damit ähnlich parasitär durch, wie vor fünf, sechs Jahren die Facebook-Icons plötzlich allgegenwärtig nicht nur Likes und Shares ermöglichten, sondern immer auch Werbung für eine Plattform machen.

Das kann durchaus Verwirrung auslösen:

 

YouTube twitter channel has a @Snapchat avatar. #SocialMediaInception

Dass ausgerechnet die Video-Plattform YouTube den Snapchat-Avatar bei Twitter als Profilbild einsetzte, wurde mehrfach irritiert kommentiert. Hilfreich ist das für aktive Snapchat-User – bei allen anderen kann dieser Wechsel nur ratlose Fragen auslösen.

Das Social Media Team von Sixt.de hat die Verknüpfung der Kanäle ganz gut hinbekommen – Autovermietungen sind aber auch ganz anders als Snapchat aufgestellt:

Snapcode bei Twitter Sixt.de als Profilbild und Bildposting

Wird Snapchat in Deutschland erfolgreich werden?

Alles, was über die Promi-Schiene läuft, wird sich auch hier sehr schnell etablieren: Für Boulevardjournalismus ist diese App wie geschaffen, zum Beispiel für exklusive Backstage-Live-Snaps, die nicht instagram-überstyled sind, sondern spontan entstehen (zumindest in der Anmutung).

Mit Snapchat lassen sich schnell kurze und vergängliche Videos versenden: Perfekt für die junge Nutzerschaft, für die es inzwischen viel selbstverständlicher ist, sich über Bewegtbild als über Schriftsprache auszutauschen. Sie befinden sich dort auch weniger (bis überhaupt nicht) zum Sexten oder weil sich sicherer sind, was ihre Privatsphäre angeht (sind sie sich nicht: dass Screenshots nicht nur mit dem Handy selbst sondern auch mit anderen Kameras gemacht werden können, ist den Nutzern durchaus bewusst wie eine 2014 erhobene Studie feststellte)

Die Nutzer wollen vor allem: Spaß!

Die App selbst erfindet sich dabei regelmäßig neu mit nahezu wöchentlich aktualisierten Features: Neue Foto-Filter, erweiterte Spielereien mit Gesichtserkennung, bei der auf die gefilmten Selfies maßgeschneidert Effekte von speienden Regenbögen bis zu dampfenden Nasenlöchern oder fliegende Herzchen appliziert werden können, auch wenn sich das nach zwei, dreimal Ausprobieren meist erledigt hat – herumgespielt wird erstmal.

Wichtiger sind da die Snapchat-Live-Stories, zu denen die Nutzer vor Ort selber beitragen können: Bei den Emmys wurden sowohl Snaps aus der Zuschauer-Perspektive als auch Promi-Bilder aus dem Backstage-Bereich kuratiert von Snapchat zusammengesetzt. Täglich wechseln die „Snapchat Live“-Orte in Deutschland wurde zuletzt die Eröffnung des Münchner Oktoberfest „Live“-gesnappt.

Für weniger aussichtsreich halte ich „Discover„, eine Seite, auf der diverse „Media-Outlets“ (u.a. CNN, Mashable, National Geographic, Cosmopolitan oder Vice) täglich wechselnd speziell für Snapchat produzierte Streams ausspielen können. Zahlen wurden bisher noch nicht veröffentlicht, ob es gelingt, über diesen Weg die jüngere Nutzerschaft zu erreichen. Erfolgversprechender erscheinen mir die „normalen“ Snapchat-Accounts von Medienhäusern (z.b. nprnews oder netflix) denen direkt gefolgt werden kann.

Sicher ist die Generation YouTube sehr viel stärker daran gewöhnt sich selbst (möglichst lässig) vor der laufenden Kamera zu inszenieren, doch wer die App aktiv nutzt, bemerkt schnell, wie sehr der überschaubare Zeitraum von nur 24 Stunden bis zum Löschen der Aufnahmen dazu verführt, experimentier-freudiger als auf den konventionellen Plattformen zu werden.

Ich erwarte keinen massiven Umbruch der deutschen Medienlandschaft durch die App, kann mir aber durchaus funktionierende Szenarien vorstellen, in denen Snapchat auch journalistisch genutzt werden kann.

Snapchat wird auf jeden Fall weiter wachsen, weshalb ich nur empfehlen kann, die App selbst auszuprobieren:

Ich snappe dort als Kixka :)

Kixka Snapchat Medien Deutschland Journalismus Snapcode

 

 

 

 

 

 

 

Auf Snapchat aktive Medien

Snapcode-Update 7.10.15

Um aktiven Snapchat-Usern das Hinzufügen einiger dort (mehr oder weniger) aktiver Medienmarken* zu erleichtern, habe ich diese Snapcode-Übersicht recherchiert und zusammengestellt. Weitere Hinweise werden sehr gern entgegengenommen!

Zum Hinzufügen einfach die Snapchat-Kamera auf den Snapcode des gewünschten Mediums fokussieren, mit einem Finger den Bildschirm berühren, Ton abwarten und das Pluszeichen neben dem erscheinenden Nutzernamen anklicken.

Media Snapcodes Medien Profilagentin Kixka Nebraska Snapchat

Falls diese Ansicht zu klein ist, einfach auf das Bild klicken!

*Ich habe mir erlaubt, den „Medien“-Begriff recht weit auszulegen.

„Mein digitales Ich“ Online-Kurs IchMOOC für Einsteiger ab 28. Mai 2015


IchMooc 2015

Digitale Einsteiger, die sich für Fragen zu ihrem Digitalen Ich interessieren, sind bei diesem Kurs ganz besonders angesprochen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Interessierte können sich sofort einschreibenDie Volkshochschulen Hamburg und Bremen sowie die FH Lübeck haben sich zusammengetan, um einen kostenfreien Onlinekurs auf die Beine zu stellen:

Vier Wochen lang werden verschiedene Lernformate miteinander kombiniert:

1.  gibt es Expertinnen und Expertenvideos zu den Themen

• mein digitales ICH im Netz – Selbstdarstellung und Profile

• mein digitales ICH und die Anderen – Kontakte und Communities

• mein digitales ICH und die Gesellschaft – Stress durch Soziale Netzwerke

• mein digitales ICH und die Maschinen – Was machen Maschinen aus meinen Spuren?

2.  gibt es ein Online-Forum zum Vernetzen und Austausch der Teilnehmenden und einigen der Expertinnen und Experten.

3. finden am 2., 9. und 16. Juni (19 Uhr) bundesweit (!) an verschiedenen Orten MOOCbars statt, dort werden noch weitere Themen rund um das digitale Ich behandelt. Am ersten Termin geht es z.B. um den digitalen Tod: „Unsterblich oder schnell gelöscht? Das digitale Ich im Todesfall“ mit Birgit Aurelia Janetzky.

Das MOOC in IchMOOC steht für Massive Open Online Course und ist eine im digitalen inzwischen durchaus häufiger anzutreffende Lernform, an der ich selber als Teilnehmerin bereits aktiv war.

IchMOOC Profilagentin Teaser

Umso mehr freute ich mich, u.a. neben Ibo Evsan und Maria-Christina Nimmerfroh als Expertin zum Thema Digitale Identität angefragt zu werden. Die Videos mit mir wurden letzte Woche aufgenommen, es war für mich eine richtige Premiere. Nochmals Danke an das engagierte Team: Mit Nina Oberländer, Jöran Muuß-Merholz und Gregor Huber haben die Dreharbeiten klasse geklappt.

Ich gehe in einem Video zum Beispiel ganz besonders auf die Frage ein, welche Tipps bei Profilfotos gut funktionieren. In einem anderen Video erkläre ich, was für Unterschiede es zwischen der Online- und Offline-Identität gibt.

Nun bin ich gespannt, was der Schnitt aus dem gedrehten Material herausholt … (und wie viele „Ähs“ und „Ähms“ ich in der Endversion mit Fassung tragen werde ;)

Ein ausführliches Interview zum IchMOOC findet sich bei den Netzpiloten, dort standen die Köpfe hinter dem IchMOOC, Nina Oberländer und Joachim Sucker, Rede und Antwort. Jöran hat zum Start des MOOCs gebloggt.

 

re:publica 2015: Programmtipps der Profilagentin

Kommende Woche startet die re:publica 2015, #rp15, eine der größten Digitalkonferenzen Europas mit 6.000 erwarteten Gästen. Seit 2009 bin ich in Berlin dabei und wollte mir dieses Jahr, nach vier Jahren als Referentin und/oder Moderatorin, eine ruhige Runde als Teilnehmerin gönnen:

Doch dann fing ich an, mich durch die 300 Stunden Programm zu buddeln: Neuen Beitrag erstellen ‹ Die ProfilAgentin — WordPress

Anblick meines Browsers nach Öffnen aller #rp15-Sessions, die mich interessieren.

Schnell war klar, dass sich trotz aller Unübersichtlichkeit wieder einige ganz besondere Perlen im Programm finden lassen. Für mich habe ich drei Schwerpunkte heraus gesiebt: Einen großen Teil zum digitalen Selbst, Death and Afterlife und das Law Lab. Außerdem habe ich zum Schluss noch drei Extratipps. Ein bisschen beunruhigend ist, dass erst zwei Drittel des Programms online sind, mein Kalender jetzt schon voll ist und vermutlich noch einige Verschiebungen von Zeiten und Orten zu erwarten sind. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass auch auf meiner 7. re:publica einige der besten Momente sicher wieder auf dem Hof zwischendurch, davor oder danach stattfinden werden…

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -12:15 bis 13:15 Uhr

Sketchnotes für Einsteiger

Ein sehr guter Einstieg: Anna Lena Schiller, Ralph Appelt und Britta Ullrich sind die Köpfe hinter vizthink. In der dritten Ausgabe des Sketchnote-Workshops vermitteln sie in kürzester Zeit Grundlagen für eigene Zeichnungen, so dass ihr Workshop der ideale Startpunkt für alle re:publica-Besucher ist, um hinterher in Vorträgen und Sessions mit eigenen Sketchnotes loszulegen.

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -16:00 bis 17:00 Uhr

How safe is the veil?

Anonymity and identity in online reporting

Anonymität kann sowohl als Schutz im Netz notwendig sein, in anderen Kontexten allerdings auch schädigende Effekte haben, wenn dadurch die eigene Glaubwürdigkeit zerstört wird. Die Relevanz von Online-Identität und Anonymität für Journalisten und AktivistInnen ist das Thema dieser Session. In Abwägung der unterschiedlichen Kontexte wird versucht, einige Guidelines zu entwickeln, die hilfreich für den individuellen Entscheidungsprozess sein können.   

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -17:15 bis 17:45 Uhr

Illusion Liebe: Online Dating als Job

Sehr spannend, so eine Art dunkle Sorte Profilprofis: Internet-Kontaktmarkt SchreiberInnen (IKM) werden von Online-Dating-Portalen bezahlt, um mit gefälschten Profilen zahlende Kunden anzulocken und bei Laune halten. Auf der re:publica wird Michelle Apate einen Einblick hinter die Kulissen der Online-Dating Branche geben und von ihrer Erfahrung als IKM berichten. Es geht um das Stehlen, Kopieren und Spiegeln von realen Identitäten und es geht um das Spielen und Ausnutzen anderer Menschen und ihrer Gefühle.  

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -17:15 bis 17:45 Uhr

Das Bild im medialen Wandel –

Das „öffentliche Politische“ und „künstliche Private“

Markeike Foeckings Sessionankündigung liest sich etwas schwurbelig, aber das könnte interessant werden: „Die Digitalisierung der Photographie und Plattformen, die eine bildliche Kommunikation ermöglichen, haben nicht nur die technische Produktion der Bilder verändert, sondern auch die Akzeptanz des Spannungsverhältnisses von Nutzung und Benutzung verschoben, und dadurch ihre Wirkweise. Inwieweit haben sich dadurch auch die Bilder der Menschen verändert und verschieben sich die Bilder dessen, wie eine Gesellschaft zukünftig mit Bildern umgehen wird ? Ist die Frage, was „wirklich“ oder „real“, was „privat“ und was „öffentlich“ ist tatsächlich eine überholte Fragestellung ?“  

 

Dienstag, 5. Mai 2015 -19:45 bis 20:15 Uhr

Cyber,Cyber. Orientierungslos im Neuland

Anna Biselli schreibt bei Netzpolitik.org und hat sich vorgenommen, in diesem Talk auf unterhaltsame Weise netzpolitische Floskeln und Neologismen deutscher sowie europäischer Politik zu demaskieren. Gezeigt werden, warum der vorrangige Wortgebrauch von „Cyber“ lieber da bleiben sollte, wo er hingehört: In Science Fiction und Popkultur.  

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -10:30 bis 11:00 Uhr

Vom Sinn und Unsinn des Datenschutzes –

Ein Workshop für praktikablen Datenschutz im Internet 

Hier geht es darum, wie wir mit dem Thema Datenschutz umgehen und es gibt Tipps, wie aus Nutzerperspektive Probleme ganz praktisch vermieden werden können: „Social Plugins, Analytics, Kommentarfunktionen, Landkarten, Werbebanner, Gästebücher, Besucherzähler… Alles Funktionen, die unsere Webangebote aus dem Web 1.0 in eine interaktive und kommunikative Umgebung gehoben haben. Zugleich ist fast jedes Feature datenschutzrechtlich ein rotes Tuch für Aufsichtsbehörden. Deshalb aber auf Features verzichten? Nein! Es anders zu machen, bedeutet nicht, dass wir uns „neben dem Gesetz“ bewegen müssen, wenn wir zeitgemäß im Internet auftreten wollen. Es bedeutet, dass wir unsere Kommunikation, die Gestaltung unserer Blogs, Apps und Webangebote am Nutzer und dessen Bedürfnissen ausrichten müssen. Die Stimme der Nutzer lehrt uns nämlich, welcher Datenschutz Sinn macht und welcher unsinnig ist.“   

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -16:15 bis 16:45 Uhr

Die Distinktion der Daten –

Wie der digitale Habitus das Netz prägt

Sehr schön auch diese soziologisch fundierte Session, die sich explizit an Nicht-Soziologen wendet – unser sozialer Status und wie wir ihn mit unseren Postings manifestieren: „Die feinen Unterschiede sozialer Stellung lassen sich auch täglich im Netz beobachten. Von #Tatort zu Candy Crush, von der Auswahl unserer Instagrambilder zu den rebloggten Posts auf Tumblr – täglich signalisieren wir aufs Neue unseren (gewünschten) Status und was uns wichtig ist. Was sich daraus über uns lernen lässt und wie so das Netz geformt wird, wird in dieser Session an allerlei Beispielen erklärt. Dabei wird einleitend kurz der Habitusbegriff erklärt, und was mit Distinktion gemeint ist. Dann wird versucht, an verschiedenen  Beispielen aufzuzeigen, wo wir online Status signalisieren und was für Schlüsse daraus gezogen werden sollten.“   

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -13:45 bis 14:45 Uhr

Wie privat ist zu privat? –

Die tägliche Entscheidung eines Familien-Bloggers

Vier Familienbloggerinnen diskutieren ihre unterschiedlichen Haltungen zur Privatsphäre: „Einige schreiben anonym, zeigen sich, aber keine Fotos ihrer Kinder, auf anderen Blogs wird ein offener Umgang gepflegt. Wo fängt das Private an? Welche Themen haben im Netz nichts zu suchen? Gibt es überhaupt ein Zu-Privat? … Was für den Einen völlig unprivat ist und durchaus ins Netz gehört, stößt beim Anderen auf Unverständnis. Die Beziehung zum Mann, Familienfotos, Geburtsberichte, Krankheiten der Kinder – ein No-Go oder völlig normale Themen im Familienleben? Viele Blogs, viele Ansichten, viele Erfahrungen.“  

 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -19:15 bis 19:45 Uhr

Lasst uns goldig sein!

Lebens- und produktionstechnische Hinweise zur Bewegungsfigur der kleinen und kleinsten Formen

Erst in den Monaten nach der letzten re:publica ist Stephan Porombka, kreativ-subversiver Kulturwissenschaftler aus Berlin, sehr unterhaltsam auf meinem Radar aufgetaucht. So diffus sich seine Session-Ankündigung liest, so klar ist für mich, dass es Highlight sein wird: „Goldigkeit meint genau diesen Moment, in dem Dinge und Gesten ganz kurz zu leuchten beginnen, weil sie diese Energie abgeben. Klingt esoterisch. Ist aber das Gegenteil. Man hat es hier mit einem ganz konkreten Phänomen zu tun. Gezeigt wird, wie sich dieses Leuchten erzeugen lässt und wozu es sich einsetzen lässt. Entwickelt werden daraus ein paar Hinweise, die nicht die Verwerfungen der Netzkultur glätten, aber immerhin Vorschläge machen, wie man auf produktive Weise Gegenwart beobachten und durch kleine Gesten beeinflussen kann.“  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -10:30 bis 11:00 Uhr

One account for everything, meet your profile

Google und warum es keine so gute Idee ist, ein Profil für alles zu nutzen: So normal es für uns geworden ist unser ganzes Leben online zu regeln (wobei jede einzelne Aktion unschuldig aussieht) so selbstverständlich ist es für undurchsichtige „Databroker“-Firmen, Geld aus unseren Aktionen gewinnen. Diese Session verspricht nicht nur, uns auf eine visuelle Reise mitzunehmen, die den Zusammenhang zwischen der Daten-Industrie und unserer Privatsphäre aufzeigt, sondern auch alternative Strategien aufzuzeigen, die die Abhängigkeit von Google verringern könnten.  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -12:30 bis 13:30 Uhr

Fremd gehen immer nur die anderen –

Liebe und Beziehung in Zeiten der Digitalität

Journelle hat schon in den letzten beiden Jahren ganz erstklassige Talks auf der re:publica gegeben. In diesem Jahr geht es ihr um Beziehungen, Alleinsein und alles dazwischen, was heute öffentlicher denn je ist: Beziehungszustände sind für viele Menschen Teil der digitalen Selbstdarstellung. Ok, es geht eigentlich um neue Rollen- und Beziehungsmodelle :)  

 

Donnerstag, 7. Mai 2015 -16:45 bis 17:15 Uhr

Who is more real: me or my digital profile?

In immer mehr Zusammenhängen werden Menschen auf ihre digitalen Profile reduziert. In diesem Talk geht es um die daraus entstehenden Konsequenzen im Privaten wie im Geschäftlichen. Außerdem geht es um die philosophische Perspektive: Wer ist realer für die Gesellschaft: Ich oder mein digitales Profil?  

 

SPECIAL: Death & Afterlife

Der Tod kommt gleich drei Mal: Einmal Analog und zweimal digital:

Dienstag, 5. Mai 2015 -18:30 bis 19:30 Uhr

DIY Death and Funeral

Sicherlich eine der ungewöhnlichsten Sessions: Das Zurückerobern der analogen Beerdigung – Die Re.Designing Death Bewegung, ein Team aus Forschern, Designern und Bestattern, hat sich vorgenommen, eine „sparkling and empowering workshop session“ zu geben, in der sie ihr weitreichendes Wissen zu Tod und Beerdigung weitergeben, sie versprechen das ganz ohne schwermütige Seidenblumen und altmodische Särge.  

Mittwoch, 6. Mai 2015 -18:45 bis 19:15 Uhr

How to die on the Internet – A Manual

Hier geht es um den digitalen Tod – Basierend auf der alten dunklen europäischen Tradition, den Tod als Kulturform, Philosophie und Technologie zu erforschen. Es geht um die Formen, Formate und Geschichten des Online-Sterbens. „Dying on internet is easy, it does not mean is always fun, however it might be funny.“ 

Mittwoch, 6. Mai 2015 -19:15 bis 19:45 Uhr

Digital Afterlife and digital legacy

… und nochmals der digitale Tod: Agnieszka Walorska fragt danach, was mit unserem digitalen Nachlass passiert. So richtig glauben kann ich es noch nicht, dass 1/3 aller Facebook-Accounts inzwischen verstorbenen Nutzern gehören sollen, bei steigender Tendenz. Über 10.000 Facebook-User sterben täglich – und das ist nicht die einzige relevante Plattform. Der Tod ist online längst angekommen, doch es ist immer noch unklar, wie wir online mit dem analogen Tod umgehen.

 

SPECIAL: LAW LAB 2015

So naheliegend, dass es unfassbar erscheint, dass es erst in diesem Jahr dazu kommt:  Auf der re:publica gibt in diesem Jahr zum ersten Mal das Law Lab: In acht Sessions und Workshops geben erfahrene Juristinnen und Juristen eine Einführung in die wichtigsten rechtlichen Aspekte im Internet – sicher mit der ein oder anderen kuriosen Geschichte. Diese drei Sessions werde ich versuchen, auf jeden Fall wahrzunehmen:

Dienstag, 5. Mai 2015 -13:30 bis 14:00 Uhr

Fotorecht – Knipsen und Teilen erlaubt?

Fotografie im Alltag und im gewerblichen Zusammenhang

Mittwoch, 6. Mai 2015 -10:00 bis 10:30 Uhr

Wer bist du denn eigentlich? Ein Update zur Impressumspflicht

Man soll es ja alles googlen können, aber hier gibt es alle Antworten schön komprimiert: Was genau muss ich im Impressum eigentlich angeben? Welche Ausnahmen gibt es? Wie bitteschön soll ich bei Twitter ein Impressum einbauen? Und: Was passiert, wenn ich es nicht mache?

Mittwoch, 6. Mai 2015 -17:30 bis 19:45 Uhr

Jahresrückblick Social-Media-Recht

„Wie schon in den Jahren zuvor, werden die beiden Rechtsanwälte Henning Krieg und Thorsten Feldmann auf der #rp15 im Rahmen ihres „Saisonrückblick Social-Media-Recht“ die wesentlichen juristischen Entwicklungen des vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Publikum erörtern. Leuchtturmthemen werden in diesem Jahr vermutlich Jan Böhmermann, Schleichwerbung, bloßstellende Fotografien und vielleicht auch wieder das Bullshit-Bingo sein.“

… und noch drei Spezial-Tipps zum Abschluss:

1. Lightning Talks mit den Digital Media Women #DMW

Mittwoch, 6. Mai 2015 -18:45 bis 19:45 Uhr

Wie bereits im vergangen Jahr, präsentieren die #DMW inspirierende Frauen, die von ihren aktuellen Projekten und Erfahrungen erzählen und euch daran teilhaben lassen. Im Anschluss an die Lightning Talks laden sie wieder zu ihrem Meet-up vor der re:fill Bar zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken ein.

2. Enno Park, Gründer des Cyborgs e.V. in Berlin, ist der außerhalb seiner Filterblase vermutlich unverständlichste Session-Titel eingefallen, doch alle, die sich für Künstliche Intelligenz und die Verschmelzung von Mensch und Maschine interessieren, sind hier richtig:

Vergiss Kurzweil

Donnerstag, 7. Mai 2015 -13:45 bis 14:45 Uhr

„Für Transhumanisten liegt die Zukunft klar vor uns: Künstliche Intelligenzen übernehmen die Macht und wir laden den Inhalt unseres Gehirn in die Cloud, um dort ewig weiterzuleben. Jenseits solcher netten Gedankenspiele sollten wir das Hier und Heute nicht übersehen: Die Gesellschaft ist längst durch und durch technisiert – quasi eine Cyborg-Gesellschaft. Nur wir empfinden uns überhaupt nicht als Cyborgs. Sollten wir aber.“

3. … und zwei Mal kann das Techniktagebuch live erlebt werden:

Mittwoch, 6. Mai 2015 -20:00 bis 21:00 Uhr

Wir hatten ja nix – und das haben wir mitgebracht: das kleine Technikmuseum

Donnerstag, 7. Mai 2015 -10:00 bis 11:00 Uhr

Techniktagebuch in Person (ttip) – mit Aufzeichnungsservice

Neben dieser sehr persönlichen Auswahl lohnt es sich auf jeden Fall im Programm herumzustöbern – oder auf dem Hof spontan zu sehen, wohin es Euch treibt! Viel Spaß, wir sehen uns in Berlin.

Buchtipp „Per Netzwerk zum Job“ von Ute Blindert

Ute Blindert ist Karriereberaterin und Trainerin und hat mit Businessladys und zukx bereits zwei Karriere-Portale aufgebaut. Es ist sicher kein Zufall, dass wir uns bei den Digital Media Women, einem Branchennetzwerk für Frauen in digitalen Berufen, kennengelernt haben: Jetzt hat sie ihr gesammeltes Networkingwissen in einem Buch zusammengefasst: Per Netzwerk zum Job – und ich hatte das große Vergnügen, eine der ExpertInnen zu sein, die das Buch durch Tipps ergänzen.

Netzwerk Ute Blindert Profilagentin

Foto im Foto: Die ProfilAgentin nach ihrem Vortrag auf der Social Media Week Hamburg 2015 

Mein Vorabexemplar habe ich noch rechtzeitig vor der Social Media Week Hamburg erhalten, so dass ich es in einem Rutsch durchlesen und bereits während meines Vortrags mit bestem Gewissen als Tipp weitergeben konnte. Jetzt ist es auch bestellbar!

Das Buch richtet sich in erster Line an Studierende, die sich Richtung Beruf orientieren. Die zahlreichen Tipps fürs analoge wie digitale Netzwerken sind aber allgemeingültig, so dass es allen empfohlen werden kann, die sich beruflich neu orientieren möchten oder müssen.

Besonders freute es mich, während der Lektüre auch auf Tipps von Nina Diercks, @SocialMediaRechtHH zu stoßen, mit der ich im April gemeinsam das Seminar Profile und Plattformen an der Akademie für Publizistik gebe. Ebenso fundierte Tipps finden sich zum Beispiel von Facebook-Profi Annette Schwindt, deren Beitrag ich persönlich am unterhaltsamsten fand. Ich selbst bin mit einigen Tipps zum digitalen Profil vertreten.

Klicktipp: Auf der Seite Per Netzwerk zum Job, die das Buch ergänzt, finden sich Tipps und Postings rund um das Thema.

 

Profile als Thema im Seminar, Webinar und Vortrag im Frühjahr 2015

Eine Premiere! In diesem Jahr kann zum ersten Mal ein Seminar an der Akademie für Publizistik mit mir als Referentin gebucht werden. Der neue Lehrgang „Social Media Management“ startet mit dem Modul Profile und Plattformen. Die insgesamt vier Module können auch unabhängig voneinander gebucht werden!

Social Media Management 1 - Profile und Plattformen_ Liste aller Seminare

 

Worum es in dem Seminar vom 8. bis 10. April 2010 in Hamburg geht:

Der erste Eindruck zählt, auch im Social Web. Deshalb lohnt es sich, das eigene Profil aktiv zu gestalten: ein Foto auszuwählen, das wirkt; den eigenen Auftritt bei Facebook, Twitter oder Xing zu optimieren und so zu vernetzen, dass die Seiten und Beiträge optimal gefunden werden. In diesem Seminar – Teil eins der Reihe „Social Media Management“ werden die Grundlagen gelegt. Das perfekte Profil macht den Anfang, es wird anhand der Profile der Teilnehmenden gearbeitet!

Dann geht es zwei Tage  mit Katharina Küthemeyer, Social Media Mangerin bei Stern.de um Basiswissen zu Facebook und Twitter: die Frage, wann sich ein Engagement lohnt, welche Inhalte sich eignen, wie man User aktiviert und Kommunikation im Web moderiert. Auch ein kurzer Überblick über die wichtigsten rechtlichen Fragen zum Social Web ist enthalten.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Profile nach dem Seminar zu überarbeiten und ein Feedback von mir zu bekommen. Zur Zeit sind in dem Seminar noch ein paar Restplätze frei! Hier geht es direkt zur Anmeldung zum Seminar-Platz sichern, Stornierungen sind bis zwei Wochen vor Seminarbeginn kostenfrei.

 

Freischreiber Webinar am 25. März 2015:

„Web-Profile, Mein ich im Netz“

Freischreiber-Webinare

Seit Ende Oktober läuft die erste Webinar-Reihe für Freie, die Freischreiber gemeinsam mit dem Forum Journalismus und Medien Wien (fjum) organisiert. Ich freue mich, ein Teil dieser spannenden Reihe sein zu können: Web-Profile – Mein ich im Netz – digitale Selbstdarstellung für freie Journalistinnen und Journalisten wird mein Thema sein.

Hier ist die Anmeldeseite bei den Freischreibern!

 

Social Media Week Hamburg: Online-Profil-Tipps für Berufsein- und umsteiger am 25. Februar 2015

Die Hamburger Social Media Week findet vom 23. bis 27. Februar statt, am 25.2. bin ich mit meinem Vortrag für Berufsein- und umsteiger dabei. Im großen Eventraum der Macromedia-Schule scheinen im Moment noch ein paar freie Plätze vorhanden zu sein!

Die Spielregeln im Bewerbungsprozess werden zunehmend komplexer. Um den gewünschten Job zu bekommen, reicht die erworbene Qualifikation alleine oftmals nicht mehr aus. Man muss ein Unternehmen auch online von sich überzeugen. Doch wie präsentiere ich mich im Netz? Wie bringe ich meine Stärken optimal zur Geltung? Die ProfilAgentin Kixka Nebraska vermittelt in einer halben Stunde die relevantesten Tipps, um als Berufseinsteiger digital gut aufgestellt zu sein.

Online-Profil-Tipps für Berufsein- und Umsteiger - Social Media Week - Hamburg

Ich freue mich auf Euch!

Ephemere Profile & flüchtige Accounts – Der Talk der Profilagentin auf der re:publica 2014

Das dritte Mal re:publica für mich aus der Bühnenperspektive, diesmal wurde ich mit dem Thema „Catch me if you can – Ephemere Profile und flüchtige Accounts“ eingeladen und konnte auf Stage 5 sprechen.

Ein kleines Storify habe ich hier zusammengestellt.

Die Slides dazu:

Slides: Profilagentin – Ephemere Profile & Flüchtige Accounts #rp14 from Kixka Nebraska und hier die Ton-Spur, die YouTube-Aufzeichnung nach dem Klick aufs Bild:

Die Profilagentin auf der #rp14 über ephemere Profile und flüchtige Accounts

 

Ein sehr poetischer Moment trat in Minute 25 ein, als ein Wolkenbruch durch die geöffneten Dachluken zu Regen im vollen Saal führte, der durch die Projektion des Beamers besonders für mich von der Bühne aus selbst wie eine ephemere Inszenierung wirkte. Oder wie Moderator Jens Best sagte: „Die Duschen befinden sich in jeder 4. Reihe“

Herzlichen Dank an alle, insbesondere für die Snapschats, die ich anschließend an @Kixka erhielt!

Profile im Netz und Google Authorship auf der #smwHH 2014

Die Professionalisierung der digitalen Sichtbarkeit war am 19. Februar 2014 auf der Social Media Week Hamburg mein Thema: Profile im Netz und Google Authorship. Zum besseren Verständnis empfiehlt es sich, die Aufzeichnung des Vortrages und die Folien parallel anzusehen und durch zu klicken.

Die Frage, wie gut jemand im Netz gefunden wird, stellt sich Freiberuflern längst genauso wie Unternehmen. Die digitale Sichtbarkeit, die Auffindbarkeit innerhalb sehr homogener Berufsgruppen ist eine der zunehmenden Herausforderungen von Journalisten, Designern, ModeratorInnen und vielen anderen Professionen. Mit den besten Tipps für den Auftritt in unterschiedlichen digitale Plattformen und einer Einführung in Google Authorship durch die Profilagentin sind die Teilnehmer dieses Vortrages auf dem neuesten Stand zur Professionalisierung ihrer digitalen Sichtbarkeit.

Die Präsentationsfolien „Profile im Netz und Google Authorship“ bei Slideshare

Nachdem Mitte Februar der Einsatz von Slideshare auf eigenen Webseiten in Deutschland für unzulässig erklärt wurde, habe ich nur ein Vorschaubild eingebaut, so dass sich die Präsentation in einem separaten Fenster öffnet.

Besonders gefreut haben mich die umwerfend vielen Tweets während des Vortrages und die sehr positiven Feedbacks hinterher. Danke!

 

 

 

 

Mario Sorgalla hat sehr schnell bereits über den 3. Tag der Social Media Week Hamburg gebloggt und meinen Vortrag ebenfalls erwähnt.

7 Tipps um besser online gefunden zu werden!

Auf der  9. DJV-Konferenz „Besser Online“ für Freie Journalisten und Journalistinnen am 24.9. in Mainz leitete ich das Panel „Selbstmarketing für Journalisten“ mit meinem Vortrag ein:
Auffindbarkeit sichern

Für Torial habe ich den Vortrag verbloggt. Bitte hier entlang klicken.

Twitter schneller schick: Profilbild, Header & Bio-Text direkt bearbeiten

Da hat Twitter wohl zuviel Schwarz gesehen: Nachdem sich die „Kopfzeile“, der mobil sichtbare Teil des Twitterprofils, Monate nach der Einführung bei vielen aktiven Twitterern sich immer noch im unattraktiven Default-Zustand befindet, begann am 31. Mai der Roll-out eines neuen Features:

Sowohl die 160 Zeichen der Twitter-Bio können direkt in der Profilansicht aktualisiert werden (Hallo Impressum, für diejenigen, für die das interessant sein könnte…) genauso wie das Profilbild als auch der rechteckige Header (die „Kopfzeile“ optimal mit 1252 × 626 Pixel und max. 5 MB), die einfach per Drag & Drop oder mit simpelm Upload verändert werden können.

Die Webandwendung wurde im Header um einen „Profil bearbeiten“ Button erweitert. Nach einem Klick können Name (nicht der Twitter-Username!), Ort und der Text der Bio angepasst werden, ohne wie bisher mit sehr viel mehr Klicks in die Profil-Einstellungen wechseln zu müssen:

Profilagentin Kixka auf Twitter

Dass das für einige Twitterer ein Problem war, zeigen die fortlaufenden Tweets dazu.

Auch der  anthrazitfarbene Default-Hintergund ist jetzt sehr viel schneller  zu verändern. Ob dieser Ansatz hilft, Twitters Beautyfizierung zu beschleunigen?

Neue Berufsbilder: „… und, was machen Sie so beruflich?“

Wibke Ladwig hatte die sehr gute Idee, eine Blogparade zu den neuen Berufen zu starten, in denen mein Umfeld und ich sehr stark vertreten sind: http://twitter.com/sinnundverstand/status/298500911800664064 Schon Sascha Lobo schreibt schrieb bis vor kurzem zur Seriösifizierung seines digitalen Auftritts in seiner Twitter-Bio, er wäre „Autor, Werber und ein paar ausgedachte Berufe habe ich auch noch.“ Die Profilagentin ist so gesehen auch ein ausgedachter Beruf. Und nicht nur weil „Social Media Experte“ schon so gut wie immer den Reputationsfaktor eines Schimpfwortes aufwies und Expertentum für mich sowieso nur etwas ist, das zugeschrieben werden kann, bin ich mit der Profilagentin sehr viel glücklicher. Die ursprüngliche Idee (mit gesicherten Domains) ist bereits 2009 entstanden, als mir klar war, dass ich ein Faible für Profile habe und sowohl das Händchen als auch den Blick dafür, Schwächen auszubügeln und die Potentiale zu stärken.

Kixka who?

 

Wie verdient die Profilagentin ihr Geld?

Ich habe mir Ende 2010 eine kleine, aber sehr feine Nische herausgesucht, wie sich inzwischen herausgestellt hat: Ich berate Menschen in allen Fragen rund um ihre digitalen Profile. Das fängt bei vollkommenen Offlinern an, denen ich das Internet und die Möglichkeiten für sie als Selbstständige erkläre. Ich stelle Xing, LinkedIn oder auch Facebook und unterschiedliche Blogsoftware vor und entwickle zusammen mit meinen Kunden deren digitalen Auftritt. Als Profilagentin helfe ich dabei, von null digitalen Fundstücken auf den erster Treffer bei Xing innerhalb der jeweiligen Berufsgruppe aufzusteigen. Am anderen Ende der Agentinnen-Aufträge stehen digital sehr versierte Menschen, die sehr verstreut in diesem Internet eine Vielzahl von Accounts eingerichtet haben und denen der Überblick ein wenig abhanden gekommen ist. Da geht es um den Blick aufs Ganze und neue Gewichtung. Ich helfe dabei, einen roten Faden zu finden und den digitalen Auftritt passgenau über alle Plattformen hinweg zu einem stimmigen Gesamtauftritt zu verweben. Hier bin selbst ich immer wieder erstaunt, was sich an Inskonsistenzen über die Zeit so aufbaut. Exemplarisch kann das genauer bei Ulrike Langer, MedialDigital, angesehen werden, die sich netter Weise ganz unerschrocken für eine Profilberatung zur Social Media Week 2013 zu Verfügung gestellt hat

 

Die drei Module der Agentin: Coaching, Workshops, Vorträge

Neben den individuellen Coachings werde ich als zertifizierte Trainerin auch für Social Media-Workshops gebucht: Die Themen reichen dabei von einzelnen Tools wie Twitter über Tumblr bis zu Social Media Newsrooms – und natürlich geht es auch immer um die Social Media Anbindung des eigenen Auftritts meiner Auftraggeber. Profilberatung für Unternehmen sozusagen.

Nach meinen Vorträgen auf der re:publica 2011 und 2012 in Berlin, der Wissenswerte in Bremen oder der Social Media Week in Hamburg kann ich mich inzwischen freuen, von Auftraggebern wie der HenriNannen-Schule für Vorträge gebucht zu werden. Identität im Netz oder Digitale Profilbildung für Journalisten sind in diesem Feld meine Themen.

Alles in allem bin ich trotz der gelegentlichen Erklärungsbedürftigkeit, die mein Jobtitel mit sich bringt sehr, sehr zufrieden mit meiner selbst gewählten Berufstätigkeit. Nicht nur weil mir die Agentinnenarbeit sehr viel Spaß macht, sondern vor allem, weil ich nach meinen Einsätzen bisher immer sehr glückliche Kunden vorfand… Falls noch Fragen offen sein sollten: Gerne!

Letzte Abenteuer, Relevanzkriterien und etwas Wikipedia-Glück

Als eines der letzten Abenteuer, in das sich eine Frau heute begeben kann, zählt es, Artikel für die Wikipedia zu verfassen. Nun, I did it und es war wider Erwarten überhaupt nicht abenteuerlich. Doch kurz zur Vorgeschichte:

„… Seit Mai 2001 sind 1.563.336 Artikel in deutscher Sprache entstanden.“ Über anderthalb Millionen Artikel!

Eine der größeren Künste besteht inzwischen also darin, überhaupt Themen zu finden, die noch nicht beschrieben sind.

Mangels exotischem Hobby, in dem ich Spezialwissen aufweisen könnte, tummel ich mich dort, wo ich Ahnung habe, also im Bereich Journalismus, Journalistinnen und Journalisten.

Wer sich bereits mit den vier Relevanzkriterien für Journalisten auseinander gesetzt hat, weiß, dass es nicht ganz so einfach ist, mit einem Wikipedia-Eintrag über sich glänzen zu können: Wikipedia_2.0 - Wikimedia CommonsZugelassen sind nur Chefredakteure relevanter Medien, leitende Redakteure großer überregionaler Presse in „klassischen“ Ressorts wie Politik und Wirtschaft, Sport oder Kultur, Träger eines bekannten Journalistenpreises oder – letzte Chance – Journalisten, die mindestens einen relevanten Skandal aufgedeckt haben.

Da es nach diesen Kriterien für Journalistinnen fast aussichtslos ist, namentlich in der Wikipedia aufzutauchen, sei noch erwähnt, dass auch ein Einstieg über die Relevanzkriterien für Autoren gelingen kann. Hier gibt es immerhin sieben Kriterien, allerdings geht auch hier nichts unter einem bedeutendem Literaturpreis, zwei Belletristikbänden oder vier Sachbuchtiteln.

Sehr faszinierend finde ich demgegenüber die Relevanzkriterien für E-Sportler (= Computerspieler). Hier finden sich sowohl das weichere Kriterium „besondere mediale Aufmerksamkeit“ als auch „herausragende Bedeutung … (z.B. sonstige Auszeichnungen, Alleinstellungsmerkmale)“, was für mich nach einem offenerem Optionenfeld klingt.

Den

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales

habe ich 2009 während der re:publica im Friedrichstadtpalast gesehen und war eher irritiert, dass er – offensichtlich schlecht gebrieft, mit welcher Art Netz-affinem Publikum er es in Berlin zu tun haben dürfte – mit seinem Standard-Vortrag erklärte, was Wikipedia ist.

Als Benutzerin bin ich seit Mai 2010 dabei, habe seitdem allerdings nur sieben Beiträge ergänzt und aktualisiert. Jetzt ist die Zeit reif gewesen, wobei der sehr empfehlenswerte Artikel von Juliane LeopoldWas Wein mit Wikipedia und Frauen zu tun hat“ der letzte notwendige Anstoß in die Richtung war, meinen ersten eigenen Artikel in der Wikipedia anzulegen.

Wie kann es sein, dass es über Jochen Wegner bisher keinen Wikipedia-Eintrag gab?

Der Grund, weshalb es für mich mit meinem ersten Eintrag so wenig abenteuerlich verlief, liegt sicher auch darin, dass ich mit Jochen Wegner – nach Wolfgang Blau jetzt Chefredakteur von ZEIT-Online – zufällig jemanden ohne Eintrag gefunden hatte, der ohne jeden Zweifel seit Jahren die Relevanzkriterien erfüllte: die Gründe sind jetzt in der Wikipedia nachzulesen. Umso seltsamer, dass dieser Artikel bisher nicht existierte: Für mich eine erstklassige Gelegenheit, mir Wissen über das Anlegen von Personen-Artikeln in der Wikipedia zuzulegen.

Jochen Wegner – Wikipedia-1

Jochen Wegner – Wikipedia-2

Das Fakten zusammentragen und verlinken ist im Prinzip nicht anders als beim Bloggen, die Verweise innerhalb der Wikipedia auf bereits vorhandene Artikel ist sogar noch einfacher, die Struktur ist bekannt und gelernt. Enzyklopädisch zu schreiben, so dass der persönliche Stil nicht herauszulesen ist, war eine neue Erfahrung. Von der Recherche bis zum fertigen Artikel war es schon aufwändig, was aber auch mit meiner Art der intensiven Verlinkung zu tun hat und dass ich mich gerne in den gefundenen Links vertiefend festlese…

Der fertige Artikel wurde leicht skurril vom Twitterbot @Artikelgeburt verkündet:

Die Geburtsschmerzen sind ja nun ausgeblieben und es wird sich bestimmt  jemand finden, der dem Artikel beim Wachsen hilft.

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Worauf ich mich jetzt schon besonders freue, ist der Themenabend „Wein, Wiki & Digital Media Women„, den ich für die Digital Media Women im Juni in Hamburg auf die Beine stelle – wenn alles wie geplant klappt – zusammen mit Wikimedia-Deutschland und Juliane Leopold!

Edit 24. Mai 2013: Save the Date: Am 19. Juni ist es soweit, Blogpost folgt!

 

Die Profilagentin mit Vortrag und Workshop auf der Social Media Week Hamburg

Was für eine Woche! Über 160 Themen wurde auf der zweiten Social Media Week in Hamburg angeboten und ich war gleich zweimal dabei: Mit meinem Vortrag an der Uni Hamburg, „Profile für Profis“ habe ich am Beispiel der Social Media-Accounts der digital sehr aktiven Journalistin Ulrike Langer, MedialDigital, sowohl klassische Profil-Fallen als auch unbekanntere Bugs der Plattformen zeigen können.

Profilagentin Kixka Nebraska auf der #smwhh

Foto: @neverevertown Claudia Taubenrauch

Die dreiviertel Stunde war voll gepackt, die Folien umfassen fast 90 Seiten – umso mehr freute ich mich, dass zum Schluß noch Zeit für Fragen blieb. Dabei ist das Beste passiert, was ich mir als Vortragende vorstellen kann:

Eine Frage aus dem Publikum lässt mich über den Sinn meiner Arbeit nachdenken

Gefragt wurde, ob Ulrike Langer denn auch irgendetwas richtig gemacht habe. Das löste einen ganz kurzen Moment der Sprachlosigkeit bei mir aus (ok, ich war sehr gründlich in meiner Analyse, aber mit dem Publikums-Eindruck, sie habe nicht soviel mit ihren Profilen richtig gemacht, rechnete ich nun ganz bestimmt nicht) Natürlich hat sie ausgesprochen viel richtig gemacht, angefangen bei der lesbaren LinkedIn-URL bis hin zu dem großartigen neuen Facebook-Coverfoto ihrer Medial-Digital-Seite.

Doch das allerwichtigste macht Ulrike Langer mit Sicherheit richtig: Mehr als 8.000 Follower bei Twitter,  mehr als 4.000 mal bei Google+ gecircelt, mehr als 60.000 Abrufe ihrer Präsentationen bei Slideshare und eine Facebookseite mit über 1.600 Fans, das hat vor allem einen Grund: Sehr guten Content, den sie liefert. Sie greift seit Jahren gute Themen auf und bietet ihren Followern und Lesern ganz klaren Mehrwert und hat sich als Expertin zu ihren Themen positioniert.

Das ganze würde eventuell auch funktionieren, wenn sie ihre Profile in den jeweiligen Default-Zuständen lassen würde, also so, wie sie nach dem Bestätigen der Accounts aussehen.

Und hier sehe ich den Ansatzpunkt meiner Agentinnenaktivitäten

Schicke Profile ohne Content werden in den allerseltensten Fällen Follower anziehen und schlichte Profile mit sehr gutem Content können auf ihre Weise sehr gut funktionieren – nur mit etwas Liebe zum Detail und Hingabe an den Gesamtauftritt kann der entscheidende Unterschied erzielt werden, was die Wahrnehmung der Professionalität angeht. Und das kann sich monetär durchaus bemerkbar machen. Wer sich selbst und seine Profile ernst nimmt, wird auch von anderen so wahrgenommen, die zugeschriebene Wertigkeit ist gleich eine ganz andere – vor allem wenn der Auftritt konsistent ist! Das ist zum einen meine Überzeugung und meine Motivation und zum anderen auch das Feedback, das ich von meinen Kunden und Kundinnen erhalte.

 

Die Präsentation habe ich etwas komprimiert online gestellt. Der Vortrag wurde live gestreamt, wenn auch mit Tonausfällen, die Aufzeichnung des Vortrages ist bisher leider nicht aufgetaucht.

 

Mehr Reaktionen hier

Ulrike Langers Reaktion auf meinen Vortrag

 

 Der Ausblick

Ich bin sehr gespannt, ob und was Ulrike Langer von meinen Empfehlungen umsetzen wird – das Thema habe ich etwas modifiziert bei der re:publica eingereicht. Falls mein Vortrag unter 560 eingereichten Vorschlägen ausgewählt wird, berichte ich Anfang Mai in Berlin über den neuesten Stand!

 

Zwei Tage später hieß es

First Steps mit der Profilagentin – Das eigene Tumblr-Blog

an der Akademie Digitale Wirtschaft. Mein Workshop war Teil der Kooperation der #ADWH und der Digital Media Women.

Tumblr Workshop der Profilagentin

In einer Stunde wurden direkt am Laptop eigene Blogs aufgesetzt. Die Technik war auch hier ein limitierender (Zeit-)Faktor, doch meine drei Einsteiger-Übungen konnten dann doch noch direkt von allen Teilnehmenden umgesetzt werden. Mir war bei diesem Workshop wichtig, die vier Ebenen eines Tumblr-Blogs verständlich zu machen:

Ich sehe das analog zu den vier Traum-Ebenen bei Inception

Von der im Web von außen sichtbaren Tumblr-Webseite, dem Frontend, über das Dashboard, der Account-Ebene bis hin zum Fine-Tuning auf der Customize-Ebene erklärte ich die Architektur, die von der Oberfläche zur Tiefe hin immer unübersichtlicher wird, so wie die Träume immer undurchsichtiger werden. Außerdem bin ich ausführlicher auf die Unterschiede der Tumblr-Haupt- und Nebenblogs eingegangen und habe best Practice Tumblr-Blogs vorgestellt.

Die Profilagentin erklärt das tumblr dashboard

Foto: Carolyn Moyé

Auch hier gab es sehr schönes Feedback, Seminar-Folien in dem Sinne gab es nicht – Als Seminarhandout habe ich ein Paßwort-geschütztes Tumblr-Blog aufgesetzt, bei Interesse genügt eine kurze E-Mail an mich!

Vielen Dank an meine Zuhörenden und an die Workshopteilnehmer, und alle, die dazu getwittert oder gebloggt haben. Mir haben beide Formate viel Spaß gemacht und ich konnte in beiden Fällen auch selber einiges lernen. Meine zweite Social Media Week Hamburg war für mich ein ausgesprochen gelungener Auftakt zu den Vorträgen und Workshops, die in diesem Jahr noch vor mir liegen, worauf ich mich jetzt schon sehr freue!

Mit Profil-Vortrag und Tumblr-Workshop zur Social Media Week Hamburg 2013

„Routiniert“ trifft es noch nicht ganz, doch die zweite Hamburger Social Media Week lässt sich noch sehr viel geschmeidiger an als beim ersten Mal, als vieles erst ausprobiert wurde. Neben Hamburg wird auch in Copenhagen, Lagos, Miami, Mailand, New York, Paris, Singapur, Tokyo und Washington DC vom 18. bis 22. Februar rund um die Uhr über Social Media gesprochen und diskutiert werden. In Hamburg sind in diesem Jahr 169 Events auf die Beine gestellt worden, sehr viele davon sind von den Digital Media Women gehostet. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr gleich mit zwei Events dabei sein zu können.

Profile für Profis – Tipps, Trends und Troubleshooting

am Dienstag, 19.2.2013 um 17:00 Uhr in der Uni Hamburg, ESA1, Raum 221

Um was geht es?

Online aktive Nutzer, die sich seit Jahren auf den unterschiedlichsten Plattformen bewegen, hinterlassen dabei zahllose Profile.  Am Beispiel einer digital sehr aktiven Journalistin wird sowohl der Blick aufs Ganze als auch der Blick aufs Detail geworfen, so dass zu den vorgestellten Profilen ganz konkrete Tipps und Empfehlungen für die Auftritte vom Text über das Layout bis zu den Fotos vermittelt werden. Was im Einzelfall funktioniert und den eigenen Content so unterstreicht, dass der digitale Auftritt und die Persönlichkeit ein klare und konsistente Linie bilden, wird in diesem Vortrag skizziert.

Für wen ist das interessant?

Für alle, die sich im digitalen Raum bewegen und mehr als einen Ebay-Account ihr eigen nennen.

Warum lohnt es sich, sich für den Vortrag anzumelden?

Selbst versierte Digitalisten kennen nicht alle Ticks und Bugs, die die verschiedenen Plattformen aufweisen und Tricks, mit denen sie in den Griff zu bekommen sind. Ich befasse mich seit Ende 2010 beruflich genau mit solchen Fragestellungen und versuche in diesem Vortrag ein wenig den Vorhang zu lüften, was eine Profilberatung mit sich bringt und vermittel ganz konkrete Tipps, die sofort weiterhelfen.

Unter welchem Hashtag ist der Vortrag zu finden?

#smwhh #profile

Mein zweites Event findet an der Akademie Digitale Wirtschaft im Rahmen eines Workshop-Tages in Kooperation mit den Digital Media Women statt: Hands-on: Ein ganzer Tag Praxis zu Social-Media-Tools und -Themen. Sechs Workshops, sechs Themen, sechs Dozentinnen. Von WordPress und Facebook über Trello bis zu Pinterest ist alles dabei. Mein Thema sind Tumblr-Blogs:

First Steps mit der Profilagentin – Das eigene Tumblr-Blog 

Workshop am Donnerstag, 21.2.2013 um 16:30 Uhr

Um was geht es?

Ob für die digitale Selbstdarstellung oder nur als visuelles Ideen-Pinboard: Tumblr ist ein einfaches, kostenloses, multimediales Blogsystem, das sich auch ohne Programmierkenntnisse smart und schnell einrichten lässt. Nach einer kurzen Einführung ins Tumblr-Backend, das Dashboard, best practice-Beispielen und einem Spaziergang durch den Themegarden, in dem unterschiedlichste Bloglayouts ausprobiert werden können, legen wir Hand an und setzen eigene Tumblr-Blogs auf. Neben den grundlegenden Einstellungen des Blogs, digitalen Brückenbau zu Twitter und Facebook bleibt auch noch Zeit für Fragen!

Für wen ist das interessant?

Wer sich bisher noch nicht ans Bloggen getraut hat, aber immer schon gerne und umstandsfrei loslegen wollte, ist mit diesem Wokshop angesprochen. Er richtet sich an Einsteiger ins digitale Publizieren.

Warum kann man sich nicht für den Workshop anmelden ?

Weil er bereits ausgebucht ist. Ganz Mutige schauen trotzdem vorbei, weil es immer wieder Abspringer gibt. Es wird sich auf jeden Fall lohnen, weil ich einen wunderbaren Workshop vorbereitet habe, nach dem alle Teilnehmenden ein persönliches Blog ihr eigen nennen können.

Unter welchem Hashtag ist der Workshop zu finden?

#smwhh #Tumblr

Ich selbst habe mir einige Events am Freitag herausgesucht und werde auf jeden Fall beim Meet-up Spezial der Digital Media Women am Donnerstag im betahaus dabei sein!

Das Digitale Quartett zum Thema Digitale Identität

Das Digitale Quartett ist ein relativ junges Format, in dem sich Ulrike Langer, Franziska Bluhm, Daniel Fiene, Richardt Gutjahr und Thomas Knüwer in unterschiedlicher Besetzung digitale Themen zusammen mit Gästen vornehmen. Und das Live via Google+ Hangout on Air. Das Gespräch kann also live bei YouTube oder Google+ angesehen werden oder eben direkt im Anschluß die Aufzeichnung.

Ich hatte die Ehre, zur 10. Ausgabe von Ulrike Langer, MedialDigital, eingeladen zu werden, gemeinsam mit Christian Jakubetz. Digitale Identität beschäftigte uns eine Stunde lang, es ging um die Qualität anonymer Kommentare, den Kloutscore und wie privat wir heute im Netz eigentlich noch sein können. Mit uns dabei waren Franziska Bluhm und Daniel Fiene.

Einen Text zur von mir erwähnten Disqus-Studie gibt es bei der taz
Mehr zur Social Media Nutzung von Journalisten in Deutschland und weltweit hier
Den freundlichen Menschen, der beim Klout-Score-Lifting hilft, gibt es hier.

Mir hat die Runde sehr viel Spaß gemacht, danke an alle Beteiligten und besonders an Ulrike Langer für die Einladung!

Es gibt den  Youtube-Channel des Digitalen Quartetts. Und hier die Google+-Seite. 

Die Profilagentin ist Mitgründerin der Digital Media Women

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